Ochtumniederung Piepshow im Polder

Karin Menke ist Managerin des Schutzgebietes Niedervieland. Sie erklärt, warum die angestauten Flächen in der Ochtumniederung derzeit hervorragende Orte für die Vogelbeobachtung sind.
08.05.2022, 19:00
Lesedauer: 4 Min
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Von JÖH Jörn Hildebrandt

Etwas zaghaft wagt sich das Kiebitz-Küken ins flache Wasser. Es schwimmt, bis es wieder das sichere Grünland erreicht hat. Dort warten drei Geschwister auf den winzigen Vogel. „Wenn Kiebitze vier Junge haben, bietet die Mutter unter ihren Flügeln gerade noch genügend Platz, um sie hudern zu können“, sagt Karin Menke, die im Niedervieland als Schutzgebietsmanagerin tätig ist und regelmäßig die Vogelbestände zählt. „Und weil es im April nachts noch sehr kalt war, ist dieser Schutz für die Kleinen wichtig für ihr Überleben“, sagt sie. Doch die außergewöhnliche Kühle im April hat auch dazu geführt, dass sich das Insektenleben bisher kaum entwickeln konnte – und damit fehle vielleicht eine wichtige Nahrungsbasis für viele Vögel, so Menke.

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