Einstimmiger Beschluss der Stadtteilpolitiker Arisierungsmahnmal soll an den Weser-Arkaden stehen

Lange war die Standort-Wahl für das Arisierungsmahnmal umstritten. Nun sind die Würfel gefallen: Es soll nun nicht mehr an der Schlachte, sondern an den Weser-Arkaden stehen.
23.07.2021, 17:55
Lesedauer: 2 Min
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Arisierungsmahnmal soll an den Weser-Arkaden stehen
Von Sigrid Schuer

Auf allgemeinen Anklang stießen im Bauausschuss des Beirates Mitte die Pläne, das Arisierungsmahnmal nun nicht mehr, wie eigentlich ursprünglich geplant, an der Schlachte, sondern dafür an der Tiefer, an den Weser-Arkaden realisieren zu lassen. Die Mitglieder des Bauausschusses stimmten bis auf eine Enthaltung geschlossen dafür. In einer Mitteilung zeigen sich die Bremer Grünen erfreut, dass damit eine entscheidende Hürde für den Alternativstandort genommen wurde. Die Standortfrage noch einmal genau abzuwägen, habe sich trotz des Zeitverlustes im Sinne der bestmöglichen Lösung als richtiger Weg erwiesen. Der Diplom-Kulturwissenschaftler und Journalist Henning Bleyl, einer der federführenden Köpfe der zivilgesellschaftlichen Initiative, die das Mahnmalprojekt initiiert hatte, weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Initiative, gemeinsam mit der jüdischen Gemeinde, die damit befassten politischen Gremien mehrmals auf den Alternativstandort Tiefer hingewiesen hatte. Und nicht erst im Frühjahr 2019, wie es in der Vorlage der Kulturdeputation heißt.

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