Bremen

Jan Böhmermann enthüllt Handabdrücke in der Lloyd-Passage

Jan Böhmermann und das Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld treten am 30. Januar im Pier 2 auf. Diese Stippvisite in der Stadt nutzt der Fernsehmoderator noch für etwas anderes.
18.01.2019, 19:35
Lesedauer: 1 Min
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Jan Böhmermann enthüllt Handabdrücke in der Lloyd-Passage
Von Marcel Auermann
Jan Böhmermann enthüllt Handabdrücke in der Lloyd-Passage

Bald sind seine Handabdrücke in der Lloyd-Passage zu betrachten: Jan Böhmermann.

Matthias Balk/dpa

Jan Böhmermann und das Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld treten am 30. Januar im Pier 2 auf. Diese Stippvisite nutzt der Fernsehmoderator, um zuvor mittags um 12 Uhr in der Lloyd-Passage die bronzene Platte mit seinen Handabdrücken zu enthüllen. Damit erhält der 1981 in Gröpelingen geborene und in Vegesack aufgewachsene Satiriker ein Denkmal in seiner Heimatstadt. Er befindet sich in guter Gesellschaft. 25 Prominente haben in den vergangenen Jahren schon ihre Handabdrücke in der Lloyd-Passage hinterlassen, darunter Fußballer Claudio Pizarro, Entertainer Hape Kerkeling und Musiker James Last.

Jan Böhmermann sammelte übrigens seine ersten journalistischen Erfahrungen beim WESER-KURIER, ehe er als Moderator und Reporter im Fernsehen durchstartete. Zuletzt sorgte er bundesweit für Aufsehen, als er seine Geschichte über die Anreise nach Bremen zum WESER-Strand des WESER-KURIER erzählte: Der Moderator stieg im November in Hamburg versehentlich in einen Zug ein, der ohne Zwischenstopp nach Essen fuhr – beziehungsweise gefahren wäre. Um dennoch pünktlich zur Talkshow auf der „Oceana“ am Martinianleger zu sein, bat er beim Zugpersonal um einen Sonderhalt, weil er eine TV-Aufzeichnung „vor 1000 Leuten“ habe, wie er es formulierte. Der Zugchef stimmte laut den Erzählungen des 37-Jährigen nach längerem Hin und Her diesem ungeplanten Stopp in Lauenbrück im Kreis Rotenburg zu. Von dort ging es für Böhmermann mit einem Regionalzug nach Bremen.

Die Aktion schlug daraufhin einige Wellen. Der zusätzliche Halt sei eine „absolute Ausnahme“, erklärte die Bahn. „Im Interesse aller Fahrgäste sollte dies wirklich ein Einzelfall bleiben." Mal abwarten, was Böhmermann Ende des Monats bei seinem nächsten Besuch in der Stadt zu berichten weiß.

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