Erinnerung an Völkermord in Namibia Notwendiges Gedenken

Bei der Schlacht von Ohamakari wurden große Teile der Herero durch deutsche Kolonialtruppen getötet. Eine Veranstaltung im Nelson-Mandela-Park erinnert an den Völkermord in Namibia von 1904 bis 1908.
13.08.2021, 12:45
Lesedauer: 4 Min
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Von Matthias Holthaus

„Es wird nie wieder alles gut“ - diesen Ausspruch der Dresdner Ausstellung „Sprachlosigkeit – das laute Verstummen“ über kollektive Traumata verwendet auch Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) zu Beginn ihres Grußwortes im Rahmen der Gedenkfeier im Nelson-Mandela-Park. Es ist der 11. August 2021 und damit genau 117 Jahre nach dem Beginn der Schlacht von Ohamakari („Schlacht am Waterberg“). Im Verlaufe dieser Schlacht in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika, im heutigen Namibia, starben bis 1908 nach Schätzungen circa 100.000 Menschen aus den Bevölkerungsgruppen der Herero, Nama, Damara und San. Lange jedoch kämpften Vertreter dieser Gruppen darum, dass die Gräueltaten der deutschen Kolonialherren als Völkermord anerkannt werden.

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