Teilnahme an den Deutschen gefährdet Die 500-Ringe-Grenze verfehlt

Uwe Jaschik vom Blumenthaler SV hat den Hallen-Bogen-Landesverbandsmeisterschaften des Nordwestdeutschen Schützenverbandes mal wieder seinen Stempel aufgedrückt.
20.01.2020, 15:48
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann

Bremen-Nord/Lesumstotel. Uwe Jaschik vom Blumenthaler SV hat den Hallen-Bogen-Landesverbandsmeisterschaften des Nordwestdeutschen Schützenverbandes mal wieder seinen Stempel aufgedrückt. Mit 499 Ringen holte der 57-Jährige souverän den Titel bei den Blankbogen-Master-Herren. „Ich wollte aber schon die 500-Ringe-Grenze knacken. Bei den Landesmeisterschaften bekomme ich das aber einfach nicht hin“, bedauerte Uwe Jaschik, der beim Vorbereitungsturnier in Vegesack noch deutlich mehr als 500 Ringe erzielt hatte.

In der ersten Hälfte des ersten Durchgangs deutete auch noch alles darauf hin, dass Jaschik die Marke wieder klar überbieten würde. „Doch dann habe ich mir zwei Sechsen erlaubt. Daraufhin fing bei mir das Denken an“, teilte Uwe Jaschik mit. Mit 245 Ringen im zweiten Abschnitt quälte sich der Nordbremer aber zumindest noch zu 499 Ringen. „Ich habe mich zusammengerissen und bin nach dem Motto Augen zu und durch verfahren“, erklärte der BSV-Spartenleiter. Da die Zehnen aber kaum noch fallen wollten, habe es sich um einen ziemlichen Arbeitssieg gehandelt.

Mit 13 Zehnen und 14 Neunen war Uwe Jaschik nur bedingt zufrieden. Aber immerhin verwies der Routinier Frank Ditsche vom SFL Bremerhaven um acht Ringe auf den zweiten Platz. Ob sich der Nordbremer Jaschik für die deutschen Meisterschaften in Hof vom 13. bis 15. März qualifizieren wird, steht noch in den Sternen. „Die Limitzahl lag im vergangenen Jahr bei 496 Ringen. Sie betrug in anderen Jahren aber auch schon 502 und 503 Ringe“, informierte Jaschik.

Auch drei Aktive des TSV Lesumstotel beteiligten sich an der Blankbogen-Masterklasse. Wulf Frost erreichte bei seiner Premiere mit 468 Ringen einen guten achten Rang, während sein Klubkollege Holger Schönert mit 463 Ringen auch noch so gerade eben in den Top Ten landete. Dirk Stieglitz musste sich mit 406 Ringen mit Position 28 zufriedengeben. Bei den Blankbogen-Master-Damen verpasste Lesumstotels Sabine Beniker mit 430 Ringen als Fünfte um sieben Ringen den Sprung auf das Siegertreppchen. Monika Jentges (BS Delmenhorst) wurde mit 529 Ringen ihrer Favoritinnenrolle vollauf gerecht.

Bei den Compoundbogen-Master-Damen verfehlte Blumenthals Monika Jaschik nur um einen Ring eine Medaille. Die Vierte war mit 552 Ringen sogar ringgleich mit der Bronzemedaillengewinnerin Christine Stenau vom BSC Lingen. Doch weil Jaschik mit 16 Zehnen eine Zehn weniger als Stenau anbrachte, verpasste die Ehefrau von Uwe Jaschik das Edelmetall. „Das war natürlich sehr ärgerlich“, räumte Uwe Jaschik ein. Blumenthals Thomas Traue erreichte bei den Compoundbogen-Master-Herren mit 554 Ringen beim Triumph von Hardy Noack (TuS Bramsche) einen ordentlichen zwölften Rang.

Der vierte Blumenthaler im Bunde war Dominik Saße bei den Recurvebogen-Schülern B. „Mit seinem Blankbogen hat Dominik kein Visier. Er hätte eigentlich bei den Blankbogenschützen mitmachen müssen. Doch dort gibt es keine Schülerklasse“, erläuterte Uwe Jaschik. Saße habe seine Sache als Achter mit 366 Ringen aber dennoch gut gemacht. „Schließlich schießt Dominik erst seit einem halben Jahr. Für ihn ging es deshalb in erster Linie darum, Erfahrungen zu sammeln“, so Jaschik. Tizian Kutzner vom Braker SV gewann diese Altersklasse mit seinen 548 Ringen.

Einen schönen Erfolg feierte Milana Litau vom Vegesacker SV bei ihrem Debüt bei den Landesverbandsmeisterschaften. Mit 433 Ringen musste die Tochter von Vegesacks Pistolen-Schützen Max Litau bei den Recurvebogen-Schülerinnen B nur Nele Wind (BSC Werlte) um 49 Ringe den Vorrang lassen. Vegesacks Günter Dreher-Esders beanspruchte bei seinen ersten Landesverbandsmeisterschaften mit 512 Ringen Rang 21 bei den Recurvebogen-Herren – hier siegte Eike Richter von der BS Diepholz.

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