Lotto-Pokal

SAV nach souveränem Derby-Sieg im Viertelfinale

Die SG Aumund-Vegesack ist der letzte Vertreter aus dem Kreis Bremen-Nord im Lotto-Pokal. Die SAV zog mit einem 7:0-Kantersieg gegen Burg ins Viertefinale ein.
22.06.2021, 16:23
Lesedauer: 2 Min
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Von Marc Gogol

Die SG Aumund-Vegesack ist der letzte verbliebene Vertreter des Fußball-Kreises Bremen-Nord im Lotto-Pokal. Nach dem klaren 7:0 (2:0)-Auswärtserfolg beim Landesligisten 1. FC Burg stehen die Schützlinge von Trainer Björn Krämer im Viertelfinale, wo sie an diesem Donnerstag um 19.30 Uhr beim SC Vahr Blockdiek antreten müssen.

In die Runde der letzten Acht wären auch die Spieler von Burgs Trainer Sascha Steinbusch gerne vorgerückt, allerdings sahen sie sich von Beginn an einer überlegenen Vegesacker Elf gegenüber. „Der Sieg ist klar verdient für Vegesack. Das eine oder andere Gegentor für uns war vielleicht ein bisschen unglücklich“, resümierte Sascha Steinbusch, der nun direkt auf den Start der Saison 2021/22 hinarbeiten kann. „Wir werden ab dem 28. Juni durchtrainieren und im Hinblick auf den Start der neuen Spielzeit Gas geben“, versprach der Trainer der Gastgeber. Sein Gegenüber Björn Krämer war zunächst froh, dass der Auftritt im strömenden Regen und bei böigem Wind auf dem Burger Rasenplatz gut ausgegangen war. „Ich hatte gedacht, dass uns das frühe Tor Sicherheit geben würde. Aber dann haben wir ein paar Chancen nicht verwertet und kamen in eine Phase, die ich nicht so gut fand. Unsere Restverteidigung funktionierte nicht mehr so gut, auch nach dem 2:0 war das hier für mich noch nicht gegessen“, sagte Björn Krämer zum Spielverlauf.

Allerdings konnten die rund 150 Zuschauer in Burg kaum den Eindruck gewinnen, dass die Partie das Potenzial haben könnte, um noch einmal zu kippen. Denn gleich fünf Eckbälle segelten in den ersten 190 Sekunden in den Burger Strafraum, und beim fünften Eckstoß war es dann Bashkim Toski, der Burgs Schlussmann Carlos Obiegly mit einem Drehschuss überwinden konnte. Obiegly traf bei diesem frühen Rückschlag keine Schuld, seine Vorderleute hatten ihn einfach im Stich gelassen, weil sie die Vegesacker Stürmer nicht nah genug bewachten. Schlecht sah Burgs Nummer eins allerdings beim zweiten Gegentor aus, als sowohl er als auch seine Mitspieler einen als Flanke gedachten Ball von Lennart Kettner halbhoch ins lange Eck passieren ließen (35.). Dieser Vorsprung geriet zu keiner Zeit in Gefahr, denn bis auf drei ungefährliche Ecken und einen harmlosen Kopfball von John-Marvin Halstenberg brachten die Gastgeber in den ersten 45 Minuten nichts auf das SAV-Tor.

Im zweiten Durchgang setzte Julian Kubicek mit einem Heber, der sein Ziel nur knapp verfehlte, den bedeutendsten Burger Akzent in der Offensive (50.), ehe die SG Aumund-Vegesack wieder das Ruder und damit das Toreschießen übernahm. Alexander Schlobohm per 17-Meter Flachschuss (57.) und Abdullah Basdas (66.) per Foulelfmeter schraubten das Resultat in die Höhe. In den letzten zehn Minuten mussten die Burger sich dann kräftig mühen, um den Schaden noch in Grenzen zu halten. Allerdings traf Alexander Schlobohm nach einem Abpraller von Carlos Obiegly noch zum 5:0 für die SAV (81.), und der eingewechselte Marcel Burkevics machte das halbe Dutzend Tore voll (89.). Der ebenfalls eingewechselte Giancarlo Cristescu besorgte den Endstand (90.). Für das Viertelfinale stehen der SAV alle Spieler zur Verfügung, außerdem kehrt mit Torhüter Jan Niklas Dähne nach einer Sperre eine Alternative zwischen den Pfosten zurück.

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