Sportwoche des SV Eintracht Aumund

„Es gibt von unserer Seite keinen Vorwurf an die Marßeler Mannschaft“

Marcel Wätjen (45) ist Trainer der Fußball-Bezirksliga-Herren des SV Eintracht Aumund. Zusammen mit Fußball-Abteilungsleiter Daniel von der Born ist Marcel Wätjen auch Organisator der Aumunder Sportwoche.
08.08.2021, 15:11
Lesedauer: 2 Min
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Von Marc Gogol

Herr Wätjen, aus aktuellem Anlass die erste Frage: Wie geht es Steffen Burdorf?

Marcel Wätjen: Es geht ihm gut. Er hat von dem Flaschentreffer zum Glück nur eine kleine Beule davongetragen. Ich habe mit ihm telefoniert, und er ist an seinem Urlaubsort angekommen, wo er sich jetzt erholen kann.

Wird es noch ein Nachspiel bezüglich des Spielabbruchs gegen die SG Marßel geben?

Es gibt von unserer Seite keine weiteren Aktionen. Alles Weitere liegt jetzt beim Verband, die haben die Berichte erhalten.

Wie würden Sie insgesamt die Sportwoche des SV Eintracht Aumund 2021 bewerten?

Irgendwie war in diesem Jahr der Wurm drin. Und es zog sich so durch. Zusätzlich zum Spielabbruch kommen die personell bedingten Absagen von Walle und Blumenthal. Zwei Osterholzer Mannschaften, Beckedorf und Löhnhorst, hatten im Vorfeld zugesagt, wollten dann aber nach Bekanntwerden der Ligaspielpläne nicht mehr, weil kommende Woche dort schon die Punktspiele beginnen.

Wie gehen Sie, auch im Hinblick auf nächstes Jahr, mit diesen Aspekten um?

Zunächst einmal: Es gibt von uns aus keinen Vorwurf an oder einen Groll gegen die Marßeler Mannschaft. Wir überlegen uns natürlich, wen wir im nächsten Jahr einladen werden. Wir haben bereits Anfragen für 2022 vorliegen. Die Mannschaften sind größtenteils heiß auf so eine Sportwoche.

Wie konnten sie die Anforderungen bezüglich der Corona-Beschränkungen für Veranstaltungen meistern?

Sehr gut. Ein großer Dank geht an unsere vielen Helfer und an die Zuschauer. Wir hatten ja jeden Abend immer mindestens 100 Leute hier. An einem Spieltag mussten wir kurzzeitig sogar mal einen Einlassstopp machen. 250 Personen sind gleichzeitig auf der Anlage erlaubt, jedoch müssen davon die Spieler, Organisatoren und Helfer abgerechnet werden. Die andere Einschränkung, dass wir mit Rücksicht auf die Nachbarn das Tor bis 22 Uhr schließen müssen, haben wir auch fast immer geschafft.

Also, die Sportwoche 2022 ist damit fest eingeplant?

Unbedingt. Die Veranstaltung hat Tradition. Ob wir eventuell den Modus ein wenig ändern und ein echtes Halbfinale wie bei anderen Turnieren, beispielsweise in Ritterhude, einführen, müssen wir uns überlegen. Die Sportwoche ist für den Verein ja auch immer eine riesige finanzielle Hilfe, davon zehren wir das ganze Jahr. In diesem Jahr haben wir wie angekündigt auch eine hübsche Summe für die Flutopfer übrig, die wir spenden werden. Von dem Eintritt von 2,50 Euro gehen 50 Cent automatisch in den Spendentopf, dazu kommen noch weitere Einnahmen.

Was nehmen Sie sportlich aus den Auftritten ihrer Mannschaft mit?

Na ja, es ist momentan ein großer Umbruch bei uns im Gange. Es sah in einigen Szenen in den Spielen sicher nicht so rosig aus, aber besser jetzt als dann in der Saison. Ich habe keine große Erwartungshaltung, auch weil ich nicht weiß, wie die anderen Mannschaften so sind. Wir wollen auf jeden Fall einen einstelligen Tabellenplatz erreichen.

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