Sportschnack Kurioser Spieletausch und ein überraschendes Comeback

Toller Start für die Fußball-B-Junioren des SVGO in der Verbandsliga, tolles Comeback von Christine Köster bei den dezimierten Handball-Frauen des SVGO
01.04.2022, 15:31
Lesedauer: 3 Min
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Von ELO KH RT PJ

Der SV Grambke-Oslebshausen gehört zu den neuen Mannschaften in der Sommerrunde der Fußball-Verbandsliga der D-Junioren. Dort hat der Aufsteiger mit zwei Siegen und einer Niederlage einen ordentlichen Start hingelegt und befindet sich dort, wo er gerne bleiben möchte: auf einem Nichtabstiegsplatz. Der von Ibrahima Bah und Riza Avdiji trainierte SVGO war in der Stadtliga Dritter hinter TV Eiche Horn und SC Borgfeld II geworden und hatte davon profitiert, dass Borgfeld nicht aufsteigen durfte. Zwölf der insgesamt 24 SVGO-Treffer waren auf das Konto von Brian Cara gegangen. Von den acht beim 4:3 gegen FC Union 60, 1:2 gegen Werder Bremen und 3:2 gegen Brinkum nach dem Aufstieg in die Verbandsliga erzielten Toren gingen auch schon wieder drei auf das Konto von Brian Cara. ⇒PJ

Drei Stunden vor dem Topspiel gegen die HSG Bruchhausen-Vilsen war die Überraschungsverstärkung des SV Grambke-Oslebshausen fix. Da hatten die Landesklasse-Handballerinnen den Spielerpass von Christine Köster aktiviert bekommen. Der letzte Einsatz der früheren Grambker Jugendspielerin lag zwar satte zwei Jahre und drei Wochen zurück, das hielt sie aber nicht von ihrem Comeback ab. Schließlich hatte ihr SVGO-Rückraumspielerin Maike Krüger ja vorab den Hilferuf geschickt: Den Gelb-Blauen fehlten sechs Spielerinnen, und Krüger hatte einst in Habenhausen zusammen mit Köster gespielt. Also fuhr die 31-Jährige an ihrem letzten Urlaubstag in der Bispinger Heide früher als geplant los, um ihrem Jugendclub unter die Arme zu greifen. Mit Erfolg: Sechs Bälle setzte sie den Gästen zum wichtigen 28:19-Heimsieg ins Netz. „Es war schön, wieder mal hier zu spielen. Ich hatte schon gedacht, dass ich am Stock gehen würde, aber es ging besser als erwartet“, war „Chrissi“ Köster mit ihrem 45-minütigem Einsatz zufrieden. Ein bisschen Blut geleckt habe sie zwar schon, „das Problem ist aber der Weg, da ich in Habenhausen wohne“, erklärte Köster. Aushelfen täte sie beim SVGO aber in jedem Fall gerne wieder. ⇒ELO

Zweimal innerhalb einer Woche treffen die Fußball-A-Junioren des JFV Bremen auf den SC Borgfeld. Dabei hat aber der Bremer Fußball-Verband die Reihenfolge der beiden Partien aus einem kuriosen Grund getauscht. Das für das vergangene Wochenende geplante Punktspiel wurde auf diesen Sonnabend verschoben, weil ansonsten keine Schiedsrichter-Assistenten zur Verfügung gestanden hätten. Im Achtelfinale um den Bremer Landespokal war Referee Marc Peter Stelljes nun aber ganz auf sich alleine gestellt. „Es ist schon schwach, dass der Verband für ein solches Achtelfinale nicht genügend Schiedsrichter stellen kann“, kritisierte JFV-Trainer Sören Seidel. Es sei schon wild, wenn der Unparteiische alles alleine entscheiden müsste. „Ich mache ihm deshalb auch keinen Vorwurf, dass er bei unserem vermeintlichen 1:0 von Shefik Osmani auf Abseits erkannt hat“, so Seidel. Dennoch reichte es für die Nordbremer am Ende zu einem 3:2-Erfolg im Pokalwettbewerb. Im Viertelfinale wartet nun der SV Werder Bremen auf den JFV Bremen. ⇒KH

Das Gastspiel von Hannes Bernhard bei der HSG Vegesack-Hammersbeck ist beendet. Der 22-jährige, der Maschinenbau in Aachen studiert, absolvierte bei der Automatisierungsfirma Kuka Systems in Vegesack ein mehrmonatiges Praktikum und hatte sich dem Nordbremer Handball-Bremen-Ligisten angeschlossen. Bedingt durch die Corona-Unterbrechung absolvierte Bernhard, der bei Grün-Weiß Dankersen alle Jugendmannschaften durchlief, von November 2021 bis jetzt allerdings nur drei Punktspiele. Bei seinem letzten Auftritt im Ortsderby gegen die HSG Lesum/St. Magnus gab es zwar eine Niederlage. „Als gelernter Kreisläufer war Hannes aber auf der für ihn ungewohnten Linksaußen-Position mit sieben blitzsauberen Toren bester HVH-Schütze“, teilte Trainer Rolf Wieduwilt mit. ⇒KH

Der SV Aschwarden muss sich einen neuen Trainer für sein zweites Team in der 1. Fußball-Kreisklasse Osterholz suchen. Sven Grusewski hört nach fünf Jahren zum Ende der Saison auf. „Da sich das Gesicht der Mannschaft zur neuen Saison verändern wird, ist es für mich der beste Zeitpunkt, um aufzuhören“, verrät Grusewski. Neben Grusweski wird sich auch Co-Trainer André Wessel verabschieden. „Ich möchte jetzt erst einmal mehr Zeit mit meiner Familie verbringen“, betont der dreifache Familienvater Grusewski, der seine Tätigkeit als Coach der U13 der JSG Aschwarden/Meyenburg aber fortsetzt. Derzeit befindet sich der 40-Jährige mit dem SV Aschwarden II in der Abstiegsrunde.⇒ WK

Auf dem Rasen fehlt dem Fußball-Kreisligisten SG Platjenwerbe Torjäger Jannik Fehrmann an allen Ecken und Enden. Eine Rückkehr auf den Platz ist nach einem Schien- und Wadenbeinbruch aber nicht absehbar. Die schwere Sportverletzung hatte sich der 31-jährige Offensivspieler im August 2021 nach einem bösen Foul im Kreispokal beim SV Vorwärts Buschhausen zugezogen. Inzwischen bringt sich Fehrmann als Co-Trainer ein. Der Cheftrainer ist froh, einen guten Nachfolger für den ausgeschiedenen Übungsleiter Jan-Hendrik Bosse gefunden zu haben. „Wir kommen im Endeffekt super aus“, sagt Kay Edmüller. Bei der SG Platjenwerbe II (2. Kreisklasse Osterholz) hat sich gleichfalls eine Veränderung im Trainerstab ergeben. Mirco Roenpage (zuvor beim ASV Ihlpohl) hat als Coach die Nachfolge des Trainergespanns Tim Becker und Kai Senftner angetreten.⇒ RT

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