Stadtentwicklung

Steingut-Gelände in Bremen-Grohn soll Zukunftsquartier werden

Das bisherige Betriebsgelände der Norddeutschen Steingut soll nach Plänen der Senatorinnen für Stadtentwicklung und Wirtschaft sowie zweier Investoren zu einem urbanen Zukunftsquartier werden.
12.03.2021, 05:00
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Steingut-Gelände in Bremen-Grohn soll Zukunftsquartier werden
Von Rebecca Sawicki
Steingut-Gelände in Bremen-Grohn soll Zukunftsquartier werden

Das Firmengelände der Norddeutschen Steingut soll zum Zukunftsquartier gewandelt werden.

studio b bremen

Die Zukunft des Betriebsgeländes der Norddeutschen Steingut in Grohn wird gemeinsam von den Investoren und den Senatorinnen für Stadtentwicklung und Wirtschaft geplant. Darauf haben sich Maike Schaefer (Die Grünen) und Kristina Vogt (Die Linke), sowie die Projektentwickler Olaf Mosel und Thorsten Nagel am Donnerstag geeinigt, heißt es in einer Mitteilung der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnungsbau.

Auf dem etwa zehn Hektar großen Gelände in Bremen-Nord soll ein Mischquartier entstehen. Das zumindest sei das Ziel der Senatsressorts. Es solle sich als „neuer Ort der produktiven Stadt“ entwickeln – gemeint ist damit, dass sowohl Arbeits- als auch Wohnräume in gleichem Ausmaß geschaffen werden. Hinzu kämen Bildungs- und Kulturangebote. Es solle geprüft werden, ob auf dem bisherigen Werksgelände Formen des genossenschaftlichen Wohnungsbaus realisiert werden können. Ziel sei ein Quartier der kurzen Wege, sagt Senatorin Vogt.

Autoverkehr möglichst gering halten

Die Planung soll außerdem die klima- und verkehrspolitischen Ziele Bremens berücksichtigen, heißt es der Mitteilung. Deshalb sollen neben der Entwicklung von Freiräumen auch ein Mobilitäts- und ein Energiekonzept erstellt werden. Um einen Beitrag zur Klimaneutralität zu leisten, sollen beispielsweise pro Einwohner sechs Quadratmeter Frei- oder Grünfläche entstehen. Außerdem solle der Autoverkehr im Quartier möglichst gering gehalten werden.

In den nächsten Schritten wollen die Beteiligten einen Masterplan entwickeln, auf dessen Basis die Flächennutzung angepasst werde. Dafür solle es ein Wettbewerbsverfahren geben und die Öffentlichkeit eingebunden werden.

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