Kranführer im Hafen Für Solisten nicht geeignet

Hans Heino Loose war 45 Jahre lang Kranführer. Im Magazin "Erst der Hafen, dann die Stadt" erzählt er, warum er bei seinem Job an Ballett denken musste und wieso der Zusammenhalt unter Kollegen so wichtig war.
03.07.2021, 06:00
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Von Anke Velten

Wer am Hafen anfing, konnte mit Talent und Ehrgeiz bereits jung eine gehobene Position einnehmen. Das ist in diesem Fall wortwörtlich zu verstehen, und Hans Heino Loose kann es bezeugen. Jahrzehntelang saß er in den Führerhäusern so ziemlich jedes Kranmodells in den stadtbremischen Häfen. Er kommt ins Schwärmen, wenn er sich an diese Zeit erinnert. Zum Beispiel an die besonders schnellen und wendigen Vollportal-Kippdrehkrane, die das Neustädter Hafenbecken säumten. „Das muss man einfach gesehen haben“, sagt er. „Wenn die Dinger alle in Aktion waren, dachte man: Da tanzt ein Ballett.“ Kranführer wurde man nicht von heute auf morgen.

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