Kommentar über das Bremer Impfzentrum

Guter Start für „Bremen impft“

Das von einer linken Senatorin geführte Gesundheitsressort und die Wirtschaft haben zusammengefunden. So erweist sich die Initiative „Bremen impft“ als ein Segen, meint Jürgen Hinrichs.
23.01.2021, 05:00
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Guter Start für „Bremen impft“
Von Jürgen Hinrichs

Das Bremer Impfzentrum ist auf einem guten Weg. Nach vier Wochen haben sich Routinen etabliert, die jetzt schon hilfreich sind, später aber noch dringender benötigt werden. Der Betrieb mit 100 bis 200 Impfungen pro Tag ist eine Übung für den Ernstfall, wenn genügend Impfstoff vorhanden ist und die Kampagne im großen Stil weiterläuft.

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Nach anfänglichen Irritationen scheint auch die Zusammenarbeit zwischen der Gesundheitsbehörde und der Unternehmensinitiative „Bremen impft“ zu klappen. Es ist ja nicht ganz ohne, wenn ein Ressort, das von den Linken geführt wird, bei einer originär staatlichen Aufgabe von der Wirtschaft unterstützt wird. Da gab es Berührungsängste, die angesichts der herkulischen Herausforderung, ein Impfangebot für die gesamte Bevölkerung zu machen, letztlich aber keine Rolle spielen durften.

„Bremen impft“ ist mit seiner Professionalität gerade bei der Terminverwaltung ein Segen. Nebenbei spart die Initiative der Stadt Kosten. Kurzum: Beim Impfen muss Bremerinnen und Bremern nicht bange sein.

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