Mittelstands-Präsident Mario Ohoven im WESER-KURIER-Interview

"20.000 Firmen finden keinen Nachfolger"

Bremen. Bis 2014 müssen in Deutschland 110.000 Mittelständler einen Nachfolger für ihr Unternehmen finden. Doch immer mehr Betriebe müssten schließen, weil ein Nachfolger fehle, so Mittelstands-Präsident Mario Ohoven gegenüber dem WESER-KURIER.
27.12.2011, 18:25
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Bremen. Bis zum Jahr 2014 müssen in Deutschland 110.000 Mittelständler mit 1,4 Millionen Beschäftigten einen Nachfolger für ihr Unternehmen finden. Doch immer mehr Betriebe müssten schließen, weil ein Nachfolger fehle, sagt Mittelstands-Präsident Mario Ohoven im WESER-KURIER-Interview.

„Bis 2014 rechnen wir mit einer Quote von 20 Prozent. Das wären rund 20.000 Unternehmen mit rund 300.000 Beschäftigten“, so Ohoven. Dieser Verlust habe erhebliche Auswirkungen auf die Volkswirtschaft, weil nicht alle Umsätze und Jobs von anderen Firmen übernommen würden.

Das Problem verschärfe sich, wegen des demografischen Wandels und weil immer weniger Unternehmerkinder bereit seien, den elterlichen Betrieb zu übernehmen. Abgabenlast und Bürokratie trügen dazu bei, dass die Unternehmerquote in Deutschland unter zehn Prozent liege. „Die Politik muss die Lust am Unternehmertum stärken“, so Ohoven. (wk)

Das Interview lesen Sie am Mittwoch im WESER-KURIER

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