Kommentar zum Filialabbau der Banken

Bitterer Rückzug

Banken wie die Sparkasse setzen bei ihren Standorten auf Klasse statt Masse. Das ist aufgrund der Entwicklungen nachvollziehbar, dennoch ist der Rückzug gerade für ältere Menschen bitter, meint Lisa Boekhoff.
19.07.2021, 06:28
Lesedauer: 1 Min
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Bitterer Rückzug
Von Lisa Boekhoff
Bitterer Rückzug

Das Verhalten der Bankkunden hat sich verändert. Filialen verlieren an Bedeutung. Doch für Ältere ist die Schließung eines Standorts schwierig.

Matthias Balk/dpa

Wie kein anderes Geldinstitut stand die Commerzbank früher für ein breites Filialnetz, während Wettbewerber sich bereits verkleinerten. So schossen die Gelben in ihrer Werbung gezielt gegen die Deutsche Bank, nachdem diese den Abbau eines Viertels der Filialen verkündet hatte. Bundesweit – auch in Bremen – standen Aufsteller mit dem Slogan: „Es gibt eine deutsche Bank, die an Ihrer Seite bleibt“. Ein Fingerschnippen später will die Commerzbank zur "digitalen Beratungsbank" werden. Das Netz wird ausgedünnt. Wie die Konkurrenz reagiert die Bank auf den Kostendruck in der Branche und die zunehmende Digitalisierung.

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