Kommentar über den Dienstleistungssektor Dranbleiben

Der Dienstleistungssektor ist zuletzt gewachsen. Ganz im Gegensatz zum produzierenden Gewerbe. Darum muss die Dienstleistungswirtschaft mehr unterstützt werden, findet Redakteurin Maren Beneke.
11.08.2017, 19:16
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Dranbleiben
Von Maren Beneke

Der Dienstleistungssektor ist Wachstumstreiber der bremischen Wirtschaft. Denn: Im Gegensatz zum produzierenden Gewerbe hat die Wertschöpfung in den vergangenen Jahren zugenommen, und die Zahl der Jobs ist gestiegen. Daher ist es richtig und wichtig, wenn Arbeitnehmer- und Handelskammer fordern, dass mehr getan werden muss für den Sektor.

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Sicherlich, noch immer ist es so, dass die gut dotierten Jobs oft in der Industrie zu finden sind. Große Teile der Dienstleistungswirtschaft haben mittlerweile aber aufgeholt. Dazu zählen etwa die wissensintensiven Dienstleistungen. Diese zu stärken, muss nicht nur erklärtes Ziel des Senats sein, sondern auch mit klaren Ideen unterfüttert werden. Ein Masterplan für die Dienstleistungswirtschaft ist im Grunde genommen also eine gute Sache.

Allerdings: Ein solcher Plan dürfte für Bereiche wie das Gastgewerbe und den Einzelhandel derzeit kaum infrage kommen. Zu sehr unterscheiden sich die Arbeitsbedingungen, prekäre Beschäftigung ist dort leider noch oft an der Tagesordnung. Hier sind die bereits initiierten Branchendialoge der richtige Weg. Es gilt aber, deren Ergebnisse auch weiterzuverfolgen.

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