WESER-Strand-Porträt Mit Hammer und Geduld lässt Martin Wagner großen Glanz entstehen

Mehr als 150 Jahre alt ist die Silbermanufaktur Koch und Bergfeld. Das alte Handwerk gibt Schmied Martin Wagner die Chance, etwas Bleibendes zu hinterlassen – auch beim Deutschen Fußball-Bund.
14.02.2022, 15:57
Lesedauer: 9 Min
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Von Sophia Allenstein

Mit leisem Schrabb-Schrabb saust eine Feile über golden glänzende Lötränder, schmirgelt Unebenheiten glatt und glatter. Feinarbeit, die Sorgfalt erfordert. Schließlich geht es um den DFB-Pokal, zumindest eine Replik. Sie liegt auf einer hölzernen Werkbank vor Martin Wagner, einem Mann mit rot-braunen Bart und hüftlangen, zu Zöpfen geflochtenen Dreadlocks, der die Trophäe noch kurz zuvor deutlich weniger behutsam bearbeitet hat. Das Messingblech musste gerundet und in Form gebracht werden. „Hier sieht man noch die Hammerschläge,“ erklärt Wagner. Metall auf Metall, die ursprünglichste Art der Silberbearbeitung: Eine Szenerie, die mit Wagner als Protagonisten auch in eine Wikingerserie passen würde. Aber sie gehört zum normalen Arbeitsalltag am Bremer Europahafen – in der Silbermanufaktur Koch und Bergfeld. 

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