Schuldneratlas 2022 Weniger Überschuldungen in Bremen und dem Umland

Bundesweit ist die Überschuldungsquote zurückgegangen - somit auch in Bremen und den niedersächsischen Umlandgemeinden. Warum die Wirtschaftsauskunft Creditreform aber künftig von steigenden Zahlen ausgeht.
15.11.2022, 14:34
Lesedauer: 3 Min
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Weniger Überschuldungen in Bremen und dem Umland
Von Peter Hanuschke

Erstmalig seit 2004 gibt es bundesweit weniger als sechs Millionen Personen ab 18 Jahre, die verschuldet sind. Das geht aus den Zahlen des aktuellen Schuldneratlas hervor, den die Wirtschaftsauskunft Creditreform seitdem veröffentlicht. Die Quote lag im vergangenen Jahr bei 8,86 Prozent, bei der aktuellen Erhebung sind es 8,48 Prozent und damit 274.000 Personen mehr, die ihre Schulden abgebaut haben. Dieser bundesweite Trend ist auch auf die Stadt Bremen, die niedersächsischen Umlandgemeinden und Bremerhaven übertragbar. Allerdings führt die Seestadt weiterhin die Liste der 401 Städte und Kreise mit der höchsten Überschuldungsquote an, die bei 19,7 Prozent (2021: 19,96 Prozent) liegt. Und noch eine rote Laterne geht in den Norden: Mit einer Überschuldungsquote von zwölf Prozent ist Bremen wie in den Vorjahren das Schlusslicht im Ländervergleich. In der Stadt Bremen sind es 11,03 Prozent (2021: 11,40 Prozent). Im niedersächsischen Umland liegen die Quoten beispielsweise in Rotenburg bei 8,84 Prozent, in Osterholz-Scharmbeck bei 7,93 Prozent oder in Syke bei 7,49 Prozent. 

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