Am 2. August startet in der Weserstadt das 22. Kinderstadtfest – Aufführungen vom Hafenrevue-Theater Achim wird zur großen Bühne

Achim. Es ist eines ihrer Lieblingsfeste in der Stadt. Das macht Anneke Luig vom Achimer Stadtmarketing gleich zu Beginn deutlich.
29.07.2018, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Achim wird zur großen Bühne
Von Elina Hoepken

Achim. Es ist eines ihrer Lieblingsfeste in der Stadt. Das macht Anneke Luig vom Achimer Stadtmarketing gleich zu Beginn deutlich. Und dieses Mal soll die Weserstadt beim Kinderstadtfest wortwörtlich zur großen Bühne werden. Denn wie auch schon in den vergangenen Jahren wird das Fest in der Achimer Innenstadt unter einem ganz speziellen Motto stehen. „Dieses Mal nehmen wir uns dem Thema Theater an und präsentieren es in allen Facetten“, kündigt Luig an.

Bereits zum 22. Mal findet das Kinderstadtfest in diesem Jahr am letzten Donnerstag der Sommerferien statt. „Wir sind selbst überrascht, dass es das Fest nun schon so lange gibt“, sagt Luig. Doch für die Achimer sei es mittlerweile einfach schon zu einer festen Institution geworden. Aus diesem Grund habe man auch anfängliche Überlegungen, das Kinderstadtfest auf zwei Tage auszuweiten und aufs Wochenende zu legen, schnell wieder verworfen. „Der Donnerstag ist einfach bei den meisten Achimern schon gesetzt“, erklärt Luig. Zudem habe man durch diesen Tag auch mehr „Exklusivität“. „Am Wochenende gibt es immer viele Konkurrenzveranstaltungen.“

Auch bei den Ausstellern verschaffe man sich dadurch einen Vorteil. „Wir haben in diesem Jahr wieder um die 60 Aussteller und allein 20 davon kommen aus Achim“, sagt Karina Feldhoff von der Bremer Veranstaltungsagentur „pep up“, die das Kinderstadtfest seit Jahren mit organisiert. Neben einigen neuen Angeboten seien auch wieder viele alteingesessene Betreiber mit dabei. Doch trotz all dieser Traditionen wird es auch in diesem Jahr eine Premiere bei dem Fest geben. Erstmals wird nämlich das Hafenrevue-Theater zu Besuch sein. Die Bremer Theater- und Musicalgruppe soll ab 13 Uhr auf einer Bühne am Bibliotheksplatz ein Theaterstück mit Musik für die ganze Familie präsentieren. In dem Stück „Schlüssel zum Glück“ geht es um Jonas und Lilli, die einen geheimen Zettel entdecken. Auf dem Dachboden begeben sich die beiden dann in eine fantastische Welt und gehen zwischen Gerümpel und verstaubtem Trödel den Weg zu sich selbst und ihrer Freundschaft. „Das Hafenrevue-Theater hat dieses Stück bisher noch nie ,open air‘ aufgeführt“, kündigt Karina Feldhoff an. Somit ist es sowohl für Achim als auch für die Schauspieler selbst eine Premiere.

Doch das wird an diesem Tag nicht der einzige Auftritt der Mitglieder des Hafenrevue-Theaters sein. Als Piraten verkleidet werden einige von ihnen den Kindern in der Innenstadt kleine Aufgaben stellen, um aus ihnen echte kleine Seeräuber zu machen. Wer die Aufgaben erfolgreich meistert, bekommt am Ende ein Piratenpatent überreicht. Als erster hat Bürgermeister Rainer Ditzfeld die Möglichkeit, dieses Patent zu erlangen, wenn er um 11.30 Uhr am Bibliotheksplatz das Kinderstadtfest eröffnet. „Dafür braucht er aber natürlich die Hilfe von möglichst vielen Kindern“, sagt Luig.

Bis 18 Uhr haben die Besucher dann Zeit, die unterschiedlichen Angebote entlang der Obernstraße zu entdecken. „Alle Stände werden natürlich versuchen, das Thema Theater individuell für sich umzusetzen“, sagt Feldhoff. Neben einigen Fahrgeschäften wie Autoscooter, einem historischen Kinderkarussell und dem Bungee-Trampolin wird es daher beispielsweise für die Kinder auch die Möglichkeit geben, sich eine Theatermaske zu basteln, sich wie für einen großen Bühnenauftritt schminken oder die eigene Hand in Wachs gießen zu lassen. Darüber hinaus gibt es eine plattdeutsche Märchenstunde der Speeldäl aus Morsum, eine Back-Aktion im Stadtcafé der Bäckerei Garde und einige Tanzaufführungen auf der Bühne.

Bei allen Angeboten gilt die Leitlinie: Der Großteil muss entweder kostenlos oder zu kleinen Taschengeldpreisen zu erwerben sein. „Wir hoffen natürlich darauf, dass das Fest auch in diesem Jahr wieder genauso viele Besucher anlockt wie in den vergangenen Jahren“, sagt Feldhoff. Wie viele es im vergangenen Jahr tatsächlich waren, sei zwar schwer zu sagen, weil viele mehrmals am Tag vorbeikommen würden, „grob geschätzt waren es aber bestimmt um die 8000 Besucher“.

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