Bremen Die skurrilsten Erfindungen

1. Papa TürkEine Limo gegen Knoblauchfahne: Diese Idee muss man erst mal haben. Jan Plewinski und Roman Will hatten sie.
16.10.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Die skurrilsten Erfindungen
Von Klaas Mucke

1. Papa Türk

Eine Limo gegen Knoblauchfahne: Diese Idee muss man erst mal haben. Jan Plewinski und Roman Will hatten sie. In Bremer Döner-Buden stehen die Papa-Türk-Flaschen schon länger im Kühlschrank. Und auch im Getränkehandel kommt die grüne Brause langsam an. Das Grün kommt vom Chlorophyllin aus Gräsern und Brennnesseln. Und das killt jeden Geruch. Komm küssen.

2. Flixen

Kickern in der Kneipe? Kalter Kaffee. Matthias Biehler hat an einem mobilen Kickertisch getüftelt, Torben Köhn vermarktet ihn. Auf Rollen zum Ziel ziehen, aufklappen und wenige Minuten später loskrökeln − am Deich, im Park, bei der Party gegenüber. 2:0 für Bremen.

3. Wurst-Toaster

Eine Wurst im Toaster? Logisch. Zumindest im dafür vorgesehenen Gerät, das Marco Bruns und Felix Rennies 2011 erfunden haben. Der Vorteil: Es braucht kein Fett, es spritzt auch nichts. Gibt’s vor allem für professionelle Imbissbetriebe, aber auch in einer streng limitierten Edition für zu Hause. Einen Toast drauf.

4. Toby Rich

Styroporflieger werfen? Nö, mit dem Smartphone steuern. Oder mit Virtual-Reality-Brille rein ins Cockpit des kleinen Flugzeugs, um wie ein Pilot oben mit dabei zu sein − mit den Gadgets von „Toby Rich“ kein Problem. Die beiden Wirtschaftsingenieure Ulrich Ditschler und Tobias Dazenko tüfteln seit 2013 an ihren international erfolgreichen Spielzeugen. Ganz weit oben.

5. Freigeist

Noch eine Brause. Gegen Kater. Da muss man erst mal drauf kommen. So wie Gunnar Sieweke und
Tobias Aust. Vorm Schlafengehen nach der Partynacht noch schnell eine Flasche trinken und ohne Kopfweh und flauen Magen am nächsten Morgen aufwachen. Soll klappen, weil dem Körper die verfeierten Elektrolyte zurückgegeben werden. Prost drauf.

6. Deichbremse

Der Deich ist ein prima Ort, um sich niederzulassen, Schiffen hinterherzuschauen. Wenn er nicht so schief wäre und man ständig rutschte. Christian Spilkers Mini-Hocker, der die Neigung des Deiches ausgleicht, löst das Problem. Einen nassen Hintern gibt’s dadurch auch nicht. Setzen, eins.

7. Tan-Me-On

Jan Rosenbrock fand wie die meisten Menschen: Sonnengebräunte Unterarme und ein kreideweißer restlicher Oberkörper im Sommer sehen doof aus. Um nicht den ganzen Tag oben ohne durch die Sonne gehen zu müssen, hat er einfach ein T-Shirt erfunden, das Bräune auch unter dem Stoff zulässt. Anziehend.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+