Bauausschuss

Haushaltsplanung im Bauausschuss

Der Bau- und Planungsausschuss hat am Donnerstag, 2. November, ab 20 Uhr in öffentlicher Sitzung im Rathaus Grasberg den Haushalt 2018 als Thema.
27.10.2017, 16:34
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Haushaltsplanung im Bauausschuss
Von Undine Zeidler
Haushaltsplanung im Bauausschuss

Schuldenabbau kommt langsam vorab

Jens Wolf, dpa

Grasberg. Die Haushaltsplanung 2018 steht im Fokus der kommenden Bau- und Planungsausschusssitzung in Grasberg. Beginn ist am Donnerstag, 2. November, um 20 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses. Haushaltsvorschläge zu Spielplatzgeräten, Straßenbeleuchtungen sowie Erneuerungen und Reparaturen an Straßen und Wegen werden diskutiert und zur Abstimmung gebracht.

In Verbindung mit den Haushaltsvorschlägen thematisiert der zweite Verwaltungschef Stefan Ritthaler das Grundstück des ehemaligen Spielplatzes Im Grünen Winkel. Weil den Grasbergern signalisiert werden solle, dass die Gemeindeverwaltung durch dessen Verkauf nicht ihre Kasse aufbessern wolle, soll der Erlös für die Beschaffung neuer Spielgeräte für den Spielplatz Am Findorffhof genutzt werden, beziehungsweise die Differenz, die über dem Bilanzwert liegt. Das Bieterverfahren für die 1020 Quadratmeter läuft noch bis zum 4. November. Mindestgebot ist der Bilanzwert von 71 725 Euro. Unter diesem Preis darf Grasberg als Bedarfszuweisungsgemeinde per Gesetz nicht verkaufen. Der Bieter mit dem höchsten Gebot werde den Zuschlag erhalten, so Ritthaler. Ob dieses den Bilanzwert übersteige, bleibe abzuwarten. Damit lässt sich schlecht planen. Die Verwaltung plane darum vorsorglich 10 000 Euro für Spielgeräte im Haushalt 2018 ein.

Für die Reparatur und Erneuerung von Straßen und Wegen sollen 120 000 Euro in den nächsten Haushalt eingestellt werden. An anderer Stelle muss die Verwaltung passen. Anfangs habe die Sanierung der Straßenbeleuchtung an der Kreuzung Meinershauser Straße/Rautendorfer Landstraße gemäß Osterholzer Stadtwerke 5000 Euro kosten sollen. Als das Angebot jedoch konkreter geworden sei, sagt Ritthaler, habe es aufgrund notwendiger größerer Lampen und mit Stromanschluss rund 13 000 Euro betragen. Er sehe den Bedarf, aber bedauert: „Dafür haben wir aktuell überhaupt kein Geld.“

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