Machtwechsel in Afghanistan Verzweifelt und planlos

Nato und EU wurden von den Ereignissen in Kabul völlig überrollt. Die Mitgliedstaaten wollen die Aufnahme von Flüchtlingen in den afghanischen Nachbarstaaten sicherstellen
17.08.2021, 21:26
Lesedauer: 2 Min
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Verzweifelt und planlos
Von Detlef Drewes

Eigentlich hatte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg eine seiner stets nüchternen Stellungnahmen angekündigt. Afghanistan sei ein „beispielloser Kollaps der militärischen und politischen Strukturen“ führte der Norweger aus. Er dankte den amerikanischen und britischen Einheiten, die gerade die Evakuierung „organisieren und absichern“. Dann brachte den trotz der schrecklichen Bilder aus Kabul steril wirkenden Chef der Allianz die Frage einer italienischen Korrespondentin aus der Fassung. Unter Tränen flehte sie den Nato-Generalsekretär an, die Frauen und Mädchen zu beschützen. Sie bat Stoltenberg, keine Gespräche mit den Taliban ohne Auflagen und Bedingungen zum Schutz der Frauen zu akzeptieren. Stoltenberg rang erkennbar um Worte, verwies darauf, dass das Bündnis auch weiter für die Menschenrechte kämpfen werde. Nur wie? Stoltenberg hatte keine Antwort.

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