Demonstration auch in Bremen "Fridays for Future": Tausende Teilnehmer beim Klimastreik erwartet

Seit Anfang des Jahres protestieren Schüler und Studenten unter dem Motto Fridays for Future für mehr Klimaschutz. Beim zweiten globalen Klimastreik sind auch Musiker wie Bosse und Mia dabei.
18.09.2019, 07:36
Lesedauer: 1 Min
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Zum zweiten globalen Klimastreik der Fridays for Future-Bewegung werden am Freitag Tausende Teilnehmer in ganz Deutschland erwartet. Unter dem Motto „Alle fürs Klima“ sind diesmal nicht nur Schüler und Studenten, sondern alle Menschen aufgerufen, sich an den Protesten für mehr Klimaschutz zu beteiligen, sagte Nele Brebeck, Studentin und Mitorganisatorin bei Fridays for Future in Hamburg. In Bremen beginnt die Demonstration um 10 Uhr vor dem Hauptbahnhof. Von dort ziehen die Teilnehmer zum Haus der Bürgerschaft.

„Während wir am 20.9. gemeinsam auf die Straße gehen, legt das Klimakabinett in Berlin den Entwurf für ein Klimaschutzgesetz vor“, sagte Brebeck. Dieses ziele jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach nur auf die Einhaltung der deutschen Klimaziele für 2030, nicht aber auf die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels und des Pariser Klimaabkommens ab. „Wir von Fridays for Future werden uns damit nicht abspeisen lassen“, sagte die 20-Jährige.

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Außerdem findet am 23. September in New York der UN-Klimagipfel statt, bei dem der nächste Weltklimagipfel im Dezember in Santiago de Chile vorbereitet wird. „Unser Handlungsspielraum im Hinblick auf die Klimakrise ist zeitlich enorm begrenzt, das Ergebnis des nächsten Weltklimagipfels müssen konkrete Maßnahmen sein. Um das deutlich zu machen, streiken wir an diesem Freitag global“, sagte Annika Rittmann (17), Schülerin und ebenfalls Mitorganisatorin bei Fridays for Future in Hamburg.

Auf den Kundgebungen in der Hansestadt werden unter anderem die Musiker Bosse, Enno Bunger, Mal Eleve und Mia auftreten. Außerdem wird Kampf der Künste einen Poetry Slam vortragen und der Klimaforscher Mojib Latif eine Rede halten.

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Deutschlandweit wird am Freitag in mehr als 450 Orten und Städten fürs Klima demonstriert. Seit dem 14. Dezember gehen in Deutschland jeden Freitag Schüler und Studierende auf die Straße, um für eine konsequente Klimapolitik zu demonstrieren. Beim jüngsten internationalen Streik am 24. Mai gingen deutschlandweit 320 000 Menschen auf die Straße. (jfj/dpa)

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