Santiago Garcia lehnt Angebot ab

Die Zeichen stehen auf Abschied

Bremen. Santiago Garcia hat das Angebot von Werder für einen neuen Vertrag abgelehnt. „Ich bin enttäuscht von dem Angebot“, sagte der Linksverteidiger dem WESER-KURIER.
12.04.2017, 00:00
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Die Zeichen stehen auf Abschied
Von Nikolai Fritzsche

Bremen. Santiago Garcia hat das Angebot von Werder für einen neuen Vertrag abgelehnt. „Ich bin enttäuscht von dem Angebot“, sagte der Linksverteidiger dem WESER-KURIER. Der Grund: Der Verein habe ihm nur eine Verlängerung um ein Jahr angeboten. Er hingegen stelle sich einen neuen Vertrag mit mindestens zwei oder drei Jahren Laufzeit vor. Der 28-Jährige wünscht sich Planungssicherheit. Er und seine Frau Carla erwarten im Juli ihr erstes Kind und stellen sich ihre Zukunft in Bremen vor. Nach aktuellem Stand wird daraus eher nichts. „Bei diesem Angebot stehen die Chancen schlecht, dass ich bleibe“, sagte Garcia.

Eine Verlängerung um nur ein Jahr ist eher bei Spielern jenseits der 30 üblich. Dass Werder Garcia keine längere Laufzeit anbietet, zeigt, dass der Verein langfristig nicht mit dem Argentinier plant. Den Stammplatz auf der linken Seite, den Garcia seit seinem Wechsel zu Werder im Jahr 2013 innehatte, hat er in der laufenden Saison an Robert Bauer verloren. Erst seit dessen Verletzung gehört er wieder zur Startelf. Für die kommende Saison hat Werder in Ludwig Augustinsson vom FC Kopenhagen bereits einen neuen Linksverteidiger verpflichtet.

Den Werder-Verantwortlichen dürfte es nicht gefallen, dass Garcia seine Unzufriedenheit in die Öffentlichkeit trägt. Sportchef Frank Baumann äußerte sich dazu auf Anfrage nicht – und auch nicht zu der Frage, ob er sich vorstellen kann, Garcia ein neues Angebot zu machen.

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