Sport-Schnack

Ein Wettgewinn, in der BayArena, eine Zehnmeterlinie

Von der TSV Farge-Rekum, dem Blumenthaler SV, der SG Aumund-Vegesack, dem JFV Bremen, der HSG Vegesack-Hammersbeck und dem SV Grambke-Oslebshausen, gibt es abseits von Ergebnissen etwas Buntes zu berichten
06.11.2019, 16:11
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Von ohne

Zwar hat die TSV Farge-Rekum zuletzt in der Fußball-Bezirksliga Bremen eine ärgerliche 5:6-Niederlage gegen das Schlusslicht ESC Geestemünde II eingefahren und steht mit einem Punkt Vorsprung vor den Seestädtern auf dem 15. Tabellenplatz ebenfalls in der Abstiegszone. Doch TSV-Coach Malte Golla hatte abseits seines eigenen Teams Grund zur Freude. Weil der FC Bayern München in der Bundesliga bei Eintracht Frankfurt überraschend mit 1:5 unter die Räder geriet, triumphierte Golla: Er hatte auf einen Frankfurter Erfolg gewettet. „Gegen Bayern setzen kann man immer mal. Ich habe damit gerechnet, dass die Frankfurter den FCB auf jeden Fall schlagen wollten, weil sie zu Hause gegen den Ex-Trainer Niko Kovac spielten und Bayern momentan ja auch in einer kleinen Krise steckt“, berichtete Malte Golla. Zehn Euro hatte er gesetzt, die Gewinnsumme betrug schließlich 57 Euro. MP

Das für das vergangene Wochenende geplante Auswärtsspiel der Fußballerinnen des Blumenthaler SV in der Verbandsliga Bremen beim TuS Schwachhausen II wurde am Morgen des Spieltags wegen einer defekten Flutlichtanlage abgesagt. Am Sonntag ab 15 Uhr tritt der Aufsteiger nun beim noch ungeschlagenen Titelverteidiger ATS Buntentor an. KH

Sportlich lief es für die SG Aumund-Vegesack bekanntlich am vergangenen Spieltag in der Tischtennis-Bezirksoberliga Herren West bestens. So bezwangen die Nordbremer den Gastgeber Post SV Stade II mit 9:5. Doch drum herum klappte es nicht besonders. Bereits die Anreise holperte gewaltig, weil die Vegesacker aufgrund eines Unfalls auf der A1 im Stau standen und so erst 30 Minuten vor Spielbeginn in Stade eintrafen. Da die siegreiche Begegnung auch sehr lange dauerte (bis 23.30 Uhr) wurde der SAV-Spieler Patrick Jahic erst um 1.45 Uhr in Hambergen abgeliefert. Zu spät, um – wie sonst auch – noch gemütlich bei Jahics den Sieg zu feiern. Dennoch war die Stimmung im von Rene Rautenhaus organisierten Kleinbus nach den gewonnenen zwei Punkten bestens, hatte das Team doch erfolgreich die Tabellenspitze verteidigt. OSH

Anschauungsunterricht bei den Profis haben die B-Junioren vom JFV Bremen, die sich in der Fußball-Regionalliga Nord bislang wacker schlagen, genommen. In der ferienbedingten Spielpause, die aufgrund von Spielverlegungen auf vier Wochen verlängert worden ist, verfolgten sie in der BayArena das 2:2 von Werder Bremen bei Bayer Leverkusen live mit. Der Besuch des Bundesliga-Spiels war das Highlight eines Testspielwochenendes, an dem die Mannschaft von Trainer Sören Seidel Spiele gegen die U17 von Viktoria Köln (3:7) und Bergisch Gladbach (2:3) bestritt. „Auf dem Weg zum Spiel gegen Köln hatten wir eine Autopanne. Wir waren deshalb nicht gut vorbereitet, und die Niederlage ist zu hoch ausgefallen“, erklärte Seidel. Mittlerweile ist der JFV Bremen zurück im Punktspielalltag, musste sich Hannover 96 II mit 0:1 beugen und trat am Mittwochabend nach Redaktionsschluss bei Werder Bremen II an. PJ

Der SV Grambke-Oslebshausen III hat der HSG Vegesack-Hammersbeck ein wenig den Fan-Tag verdorben. „Ich habe erst am Samstagnachmittag, also einen Tag vorher, von der SVGO-Spielwartin mitgeteilt bekommen, dass der SVGO III aus Spielermangel nicht antreten könnte. Warum nicht genügend Spieler verfügbar waren, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis“, teilte HVH-Trainer Rolf Wieduwilt mit. Dass dies ausgerechnet am Tag der Fans passierte, sei so richtig blöde gewesen. „Die Kinder aus der E-Jugend waren als Einlaufkinder in der Halle. Die Enttäuschung sowohl bei den Kindern, als auch bei den Organisatoren war dementsprechend groß“, betonte Wieduwilt. Wenigstens konnte am gleichen Abend das Heimspiel der HVH-Frauen gegen den HC Bremen II ausgetragen werden. Dabei behauptete sich das Heimteam mit 20:14. KH

Bremen und Mathematik, das passt nicht immer gut zusammen. Das geht zumindest aus der jüngsten Studie des Instituts für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen hervor, laut der 40 Prozent der Bremer Neuntklässler in Mathematik nicht die nötigen Standards für einen mittleren Schulabschluss erreichen. Ob das auch der Grund ist, weshalb die Handballer des SV Grambke-Oslebshausen über die Linien in ihrer frisch sanierten Sporthalle an der Alwin-Lonke-Straße nur so staunen? Die Freiwurflinie befindet sich dort nämlich nicht bei den vorgeschriebenen neun Metern Entfernung zum Tor, sondern 100 Zentimeter weiter bei zehn Metern. Die Heimspieleröffnung der Gelb-Blauen soll sich an diesem Wochenende aber nach der vierjährigen Wartezeit nicht in Gefahr befinden. Denn die fehlerhaften Linien sollen an diesem Donnerstag entfernt und an der korrekten Stelle wieder neu angebracht werden. ELO

Zweimal den Meistertitel innerhalb von einem halben Jahr feiern, das hat schon was. Die dritte Frauenmannschaft des SV Grambke-Oslebshausen hat es getan. Ihre Handball-Trainerin Kirsten Janik hatte sich bei der Königsalm auf dem Bremer Freimarkt für die „Nacht der Champions“ beworben und einen der begehrten Plätze im riesigen Feiertempel ergattert. Also feierten Kirsten Janik, Ilka Zachow, Annika Albrecht, Michaela Hartwich, Britta Fislage, Sandra Pierags-Beneke, Nadja Schumacher, Angelika von Leesen und Anja Jung ihren Titel in der Hauptrunde F (21:3 Punkte) fast exakt sechs Monate später noch einmal. 50 Amateur-Meistermannschaften der verschiedensten Sportarten stießen an dem Abend noch einmal auf ihren großen Coup an. Die gelb-blauen Ballwerferinnen hatten doppeltes Glück: Sie ergatterten einen Tisch in Bühnennähe und schossen auch ein paar Selfies mit Werders früherem Fußball-Bundesliga-Star Ailton. ELO

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