Eishockey Fischtown Pinguins drehen einen Drei-Tore-Rückstand

Der zweite Sieg im zweiten Spiel ist für die Fischtown Pinguins perfekt - aber er kam ziemlich kurios zustande. Beim Aufsteiger in Frankfurt war die Mannschaft bis zum Schluss gefordert...
18.09.2022, 20:24
Lesedauer: 1 Min
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Fischtown Pinguins drehen einen Drei-Tore-Rückstand
Von Jean-Julien Beer

Was für ein verrücktes Spiel der Fischtown Pinguins – mit einem guten Ende, denn im zweiten Saisonspiel gelang der Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch der zweite Sieg. Danach sah es nach den ersten Minuten überhaupt nicht aus: Beim Aufsteiger Frankfurt Löwen, der von seinen Fans im ersten DEL-Heimspiel seit vielen Jahren angepeitscht wurde, kamen die Pinguins zunächst nicht zurecht. Das schnelle und robuste Spiel der Frankfurter führte zu drei frühen Toren, bei zwei dieser Treffer hatte Torhüter Maximilian Franzreb eine Menge Pech, einmal klatschte der Puck sogar von seinem Rücken ins Netz.

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Der 0:3-Rückstand nach dem ersten Drittel machte die Bremerhavener aber nicht verrückt. Binnen 180 Sekunden verkürzten sie im zweiten Drittel auf 2:3 durch Alex Friesen und Markus Vikingstad. Wesentlich mehr Tore wären schon hier möglich gewesen, insgesamt kamen die Pinguins auf ein Torschussverhältnis von 41:18. Doch Frankfurts Torhüter Jake Hildebrand machte seine Sache so gut wie nun auch Franzreb, der mit starken Paraden einen vierten Treffer der Gastgeber verhinderte.  

Stattdessen glichen die Pinguins durch Christian Wejse in Überzahl aus (54.), ehe Nicholas Jensen zwei Minuten vor Ende mit einem Traumschuss in den rechten oberen Winkel den 4:3-Siegtreffer für die Bremerhavener erzielte. „Ich hatte nicht viele Chancen in diesem Spiel“, sagte Jensen beim übertragenden Sender "Magentasport", „wir haben uns trotz der Intensität nicht nervös machen lassen, das war entscheidend für den Sieg.“

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