Knapp 500 Jugendliche im Einsatz / Unterbringung modernisiert Inklusion im Wald

Großenkneten-Ahlhorn. Knapp 500 Jugendliche haben im vergangenen Jahr Jugendwaldeinsätze im Forstamt Ahlhorn geleistet. „Immer stark nachgefragt sind die ein- bis zweiwöchigen Waldeinsätze mit leichten Waldpflege- und Naturschutzarbeiten, aber auch Themen wie ,Wald und Klima' oder ,Überlebenstraining im Wald' wurden belegt“, schildert Klaus Benthe, der als zuständiger Förster die Gruppen betreut.
03.01.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Ute Winsemann

Großenkneten-Ahlhorn. Knapp 500 Jugendliche haben im vergangenen Jahr Jugendwaldeinsätze im Forstamt Ahlhorn geleistet. „Immer stark nachgefragt sind die ein- bis zweiwöchigen Waldeinsätze mit leichten Waldpflege- und Naturschutzarbeiten, aber auch Themen wie ,Wald und Klima' oder ,Überlebenstraining im Wald' wurden belegt“, schildert Klaus Benthe, der als zuständiger Förster die Gruppen betreut.

Von Mitte März bis Ende November 2016 kamen nach Auskunft von Landesforsten-Sprecher Rainer Städing 19 Schulklassen und Jugendgruppen in das Waldpädagogik-Zentrum an den Ahlhorner Fischteichen im Waldrevier Baumweg. Das Einzugsgebiet gehe mit fast allen Schulformen über den Weser-Ems-Raum hinaus bis nach Bremen, Buxtehude und bis hinter Hannover und Braunschweig. Auch eine Schule aus Bochum sei regelmäßiger Gast. Besonders freut sich Förster Benthe über das erweiterte Hüttenlager in der evangelischen Jugendbildungsstätte Blockhaus Ahlhorn. Im Zuge der dortigen Sanierungsarbeiten ist ein weiteres Übernachtungshaus neu errichtet worden. „Der Neubau ist nicht nur schick, sondern auch barrierefrei erbaut, so dass wir als erstes Waldpädagogikzentrum in Niedersachsen Inklusionsklassen aufnehmen können, denn das Haus ist behindertengerecht konzipiert", erklärt Benthe. Für das Jahr 2017 beginnt die Saison wieder im März, das Zentrum ist bereits zu 80 Prozent ausgebucht.

Die Einrichtung an der Teichwirtschaft Ahlhorn entstand 1968 in Kooperation mit dem Blockhaus Ahlhorn und ist die einzige dieser Art in Weser-Ems. Im Frühjahr und Herbst pflanzen die Schüler Bäume, daneben arbeiten sie in Gruppen unter Aufsicht erfahrener Forstwirte in der Holzwerkstatt, bauen oder reparieren Wildschutzzäune, kümmern sich um Wanderwege und Erholungseinrichtungen oder führen Naturschutztätigkeiten durch. Neben diesem obligatorischen Vormittagsprogramm gibt es wald- und umweltbezogene Angebote am Nachmittag. Untergebracht und verpflegt werden sie im Blockhaus Ahlhorn. In dem „Heidedorf“ genannten Hüttenlager stehen fünf modernisierte beziehungsweise neu gebaute Blockhütten mit Übernachtungs- und Gemeinschaftsräumen direkt am Seeufer.

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