Falschaussage im Högel-Prozess

Bewusst wahrheitswidrig ausgesagt?

Die Staatsanwaltschaft hat gegen einen ehemaligen Pfleger des Klinikums Oldenburg Anklage erhoben. Ihm wird vorgeworfen, bei der Strafkammer des Landgerichts in Oldenburg einen Meineid geleistet zu haben.
03.06.2021, 16:31
Lesedauer: 1 Min
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Bewusst wahrheitswidrig ausgesagt?
Von Gerwin Möller
Bewusst wahrheitswidrig ausgesagt?

Weil er im Prozess gegen Niels Högel (Foto) falsch ausgesagt hat, wird gegen einen heute 50-Jährigen Anklage erhoben.

Hauke-Christian Dittrich/dpa

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat gegen einen heute 50-jährigen ehemaligen Pfleger des Klinikums Oldenburg Anklage erhoben. Ihm wird vorgeworfen, bei der Großen Strafkammer des Landgerichts in Oldenburg einen Meineid geleistet zu haben. Der Angeschuldigte soll im Februar 2019 im Strafverfahren gegen den zwischen 1999 bis Mitte 2005 in Krankenhäusern in Oldenburg und Delmenhorst tätigen Krankenpfleger Niels Högel, der dort zahlreiche Morde begangen hatte, als Zeuge unter Eid, insbesondere im Hinblick auf dienstliche Auffälligkeiten um Högel, bewusst wahrheitswidrig ausgesagt haben. Das Landgericht Oldenburg hat über die Eröffnung des Hauptverfahrens noch nicht entschieden.

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