Werder-PK vor dem Spiel gegen Stuttgart Eichin plant nächsten Deal mit Pizarro

Viktor Skripnik, Thomas Eichin und Clemens Fritz haben sich vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (Montag, ab 20.15 Uhr im Liveticker) den Fragen der Journalisten gestellt.
29.04.2016, 08:59
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Eichin plant nächsten Deal mit Pizarro
Von Klaas Mucke

Viktor Skripnik, Thomas Eichin und Clemens Fritz haben sich vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (Montag, ab 20.15 Uhr im Liveticker) den Fragen der Journalisten gestellt.

Mit 41.000 Zuschauern ist das Montagsspiel ausverkauft. 781 Stuttgarter haben Tickets erworben. Und auch in Sachen Finanzen gibt Werder positive Signale. Der finanzielle Konsolidierungskurs sei auf einem guten Weg, sagt Eichin. "Schreiben in diesem Jahr erstmals wieder positive Zahlen."

Hier gibt es alle weiteren wichtigen Aussagen aus der PK nach Themen geordnet zum Nachlesen.

Zu Claudio Pizarro:

- Pizarros Berater ist derzeit in der Stadt. Wird ein Deal wie mit Fritz gerade vorbereitet und vor dem nächsten Spiel auch Pizarros Vertragsverlängerung verkündet? "Das kann gut sein", sagt Eichin. Wiegelt dann aber ab: Es sei kein Geheimnis, dass sich Pizarro das vorstellen könne, aber ob das passieren werde und unter welchen Bedingungen, versuche man hinter verschlossenen Türen zu klären.

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- Claudio Pizarro ist entgegen anders lautender Gerüchte nicht verletzt, sagt Skripnik. Überhaupt: "Es gibt keine verletzten Spieler". Gute Nachrichten in Hinblick auf Montag.

Zum Abstiegskampf:

- Wie schaut die Mannschaft auf die Konkurrenz in den Bundesliga-Spielen am Sonnabend? Natürlich ist es gut, wenn die Konkurrenten Fehler machen. Aber am Ende müsse Werder-Elf ihr Ding machen, sagt Skripnik. Skripnik habe aber beim Spiel der Konkurrenten Darmstadt und Frankfurt auf Frankfurt getippt.

- Haben die Spieler Angst vor dem Spiel? "Ich hoffe nicht", sagt Skripnik. "Ich bin fest überzeugt davon, dass wir keine Angst haben. Respekt muss sein, aber keine Angst."

Zum Kurztrainingslager in Verden

- Was hat die Mannschaft eigentlich genau vor im Trainingslager? Skripnik: "Teambuilding ist wichtig in solchen Situationen." Die Spieler werden gemeinsam die Bundesliga-Spiele der Konkurrenz verfolgen können. Es wird Analysen und Einzelgespräche geben. Das Ziel: Fokussieren und einschwören auf das Stuttgart-Spiel.

- Ist das Trainingslager Aktionismus? Thomas Eichin: "Ist mir egal, wie das bei euch ankommt. Wir müssen uns auf das Spiel vorbereiten und überlegen, was das Beste ist. Und das haben wir getan."

- Fritz: "Wichtig ist, dass wir am Montag mit einem sehr, sehr guten Gefühl zum Weserstadion fahren."

- Fritz: Mannschaft habe im Austausch mit dem Trainerteam das Trainingslager angeregt.

Zum Fan-Boykott der Ultra-Gruppierungen:

- Fritz: Klar ist es schade, dass es zu diesem Boykott gekommen ist, aber wir müssen uns auf unsere Aufgabe konzentieren.

Zum Montagsspiel:

- Eichin: "Habe vollstes Verständnis dafür, wenn jemand aus welchen Gründen auch immer dem Spiel fern bleibt. Meine Aufgabe ist es aber, das nicht zu einem Riesen-Problem zu machen."

- Eichin: Man dürfe sich neuen Entwicklungen nicht verschließen. In gewissem Rahmen seien die Spieltagsaufteilungen in Ordnung.

- Eichin: "Bin an und für sich Traditionalist und finde die klassischesn Spieltage toll. Aber schauen wir einfach mal, was auf uns zukommt am Montag."

- Clemens Fritz: Ein Montagsspiel sei auch für ihn was Neues. Aber: "Unter Flutlicht sind es immer besondere Spiele." Als Mannschaft sei es egal, wann man spiele - Hauptsache, es laufe konzentriert und fokussiert.

Zunächst geht es um die Vertragsverlängerung von Clemens Fritz:

- Skripnik sagt: "Kann nur Komplimente verteilen an Clemens." Er hoffe nun, dass er Claudio Pizarro auch überzeugen kann, seinen Vertrag zu verlängern.

- Eichin hätte diese Gespräche mit Fritz auch unabhängig von der Abstiegsgefahr forciert.

- Ok, Eichin präzisiert nochmal: Der Verein habe die Gespräche mit Fritz forciert, in der Hoffnung, dass er nochmal ein Jahr verlängern würde.

- Ein bisschen Spekulation: Was wäre gewesen, wenn Werder die Klasse schon gehalten hätte? Wäre er dann auch vom Rücktritt zurückgetreten? "Wahrscheinlich nicht", sagt Fritz. Die Situation des Vereins sei ausschlaggebend gewesen, sein Karriereende zu überdenken.

- Ein Jahr in der zweiten Liga würde Clemens Fritz mittragen wohl. "Fühle mich dann auch verantwortlich." Dennoch: Er sei überzeugt davon, dass Werder die Klasse hält.

- "Traue mir zu noch ein Jahr auch auf diesem Niveau weiterzuspielen. Spüre Lust, Freude und Feuer in mir", sagt Fritz und schließt einen Abschied auf Raten während des Jahres als "Stand-By-Profi" aus. Er brauche die Fitness aus den Spielen.

- Es war nicht allein Fritz' Entscheidung - Verein und er hätten sich gegenseitig aneinander in dieser Frage angebahnt.

- Die Niederlage im Augsburg-Spiel sei der Auslöser gewesen, über den Rücktritt vom Rücktritt nachzudenken. "Irgendwie kam immer mehr das Gefühl in mir hoch: Das kann es nicht gewesen sein". Er wolle nun dazu beitragen, dass es "wieder in die richtige Richtung geht".

Vor der PK: Werder wird sich von Sonnabend bis einschließlich Montag in ein kurzes Trainingslager zurückziehen. In Verden soll sich die Mannschaft auf das Stuttgart-Spiel einschwören - abseits der Öffentlichkeit.

Vor der PK: Die alles bestimmende Nachricht aber: Clemens Fritz verlängert seinen Vertrag um ein Jahr und verschiebt damit sein Karriereende, das er eigentlich zum Ende der Saison schon verkündet hatte. was das für den Verein, den Absteigskampf und Fritz bedeutet? Werden wir sicherlich gleich erfahren - auch Fritz selbst wird an der PK teilnehmen.

Vor der PK: Talking about Abstiegskampf: Der VfB Stuttgart ist wie Werder akut vom Fall in die zweite Liga bedroht. Allein, die Schwaben haben aktuell zwei Punkte mehr auf dem Konto und stehen mit Rang 15 in der Tabelle einen Platz vor Werder. Ein Sieg für Werder würde einen Positionstausch bedeuten, eine Niederlage könnte für Bremen sogar den direkten Abstiegsplatz bedeuten - je nachdem wie das Duell der Absteigskonkurrenten Darmstadt und Frankfurt am Sonnabend ausgeht.

Vor der PK: Stichwort Montag: Das Montagsspiel sorgt für Diskussionen unter den Fans. Einige Fangruppen wollen das Spiel boykottieren - aus Protest gegen die von der DFL geplante Zerstückelung der Spieltage. Inwieweit ein ruhiges Stadion in der wichtigen Phase des Abstiegskampfes auch die Mannschaft treffen würden? Gleich sicherlich auch ein Thema bei der PK.

Vor der PK: Herzlich willkommen zum Liveticker von der Pressekonferenz des SV Werder vor dem Heimspiel am Montagabend (ab 20.15 Uhr bei uns ebenfalls im Liveticker) gegen den VfB Stuttgart.

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