Werder-Angreifer

Pizarro findet Bremens Fußball "schwierig"

Werder-Stürmer Claudio Pizarro ist nicht glücklich mit dem Bremer Konterfußball - sieht aber auch keinen Grund, etwas zu ändern.
11.04.2017, 17:05
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Pizarro findet Bremens Fußball
Von Nikolai Fritzsche

Werder-Stürmer Claudio Pizarro ist nicht glücklich mit dem Bremer Konterfußball - sieht aber auch keinen Grund, etwas zu ändern.

Wer Erfolg hat, hat recht. Das sieht auch Claudio Pizarro so. Aber es gefällt ihm trotzdem nicht besonders, dass Werder in dieser Saison Konterfußball spielt. "Ich bin zum dritten Mal hier, und es ist ein bisschen anders, dieses Werder Bremen", sagt der 38-jährige Angreifer. Dass Werder oft dem Gegner das Spiel überlasse und auf schnelle Gegenangriffe lauere, sei "ein bisschen schwierig für mich. Ich bin es mehr gewohnt, nach vorne zu spielen, in der gegnerischen Hälfte mehr Ballbesitz zu haben."

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Was Pizarro auch gewohnt ist, jedenfalls bei Werder: zur Startelf zu gehören. Das ist in dieser Saison anders, auch jetzt, wo Pizarro sich komplett fit fühlt. Er würde "natürlich gern von Anfang an spielen", sagt er, aber das sei eine Entscheidung des Trainers. Pizarro weiß, dass alles dafür spricht, dass Werder seinen Spielstil beibehält: "Die Ergebnisse sind gut, warum sollten wir etwas ändern?" Dazu gehört auch, dass er, Werders Rekordtorschütze, meist nicht zur ersten Elf gehört. Was seine Zukunft angeht, sagt Pizarro, es sei weiterhin nicht entschieden, ob er noch eine Saison dranhängen werde.

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