Die Noten zum Werder-Spiel

Füllkrug lässt die größten Chancen liegen

Defensiv stabil und auch in der Offensive gab es bei Werders Niederlage in Stuttgart einige Akzente. Einer aber machte in Stuttgart eine unglückliche Figur - die Noten zum Spiel.
04.04.2021, 18:11
Lesedauer: 2 Min
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Von Björn Knips
Füllkrug lässt die größten Chancen liegen

Vergab die besten Bremer Chancen: Niclas Füllkrug

nordphoto GmbH / gumzmedia

Jiri Pavlenka: Was die Stuttgarter auf seinen Kasten abgaben, war bei ihm in sicheren Händen. Auch beim unglücklichen Augustinsson-Kopfball hatte Pavlenka noch seine Finger dran, aber das reichte nicht, um das 0:1 zu verhindern. Note 3

Theodor Gebre Selassie: Dem Rechtsverteidiger schmeckte die Umstellung auf Viererkette zunächst gar nicht, immer wieder entwischte ihm im Rücken ein Stuttgarter. Doch der Kapitän biss sich in die Partie, wurde auch nach vorne mutiger. Die Flanke vor dem 0:1 konnte er allerdings nicht verhindern. Note 3,5

Ömer Toprak: Bester Mann auf dem Platz! Unglaublich, wie sich der Innenverteidiger aufopferte, um die Unaufmerksamkeiten seiner Kollegen wettzumachen. Und dazu blieb er bei Ballbesitz immer ganz cool. Note 2
Marco Friedl: Agierte anfänglich ein bisschen unkonzentriert, war auch nicht immer nah genug dran an den Gegenspielern. Das wurde im Spielverlauf aber besser. Note 3

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Ludwig Augustinsson: Der Pechvogel des Tages! Sein Eigentor entschied die Partie (81.), aber eine Schuld konnte dem Schwede nicht angehängt werden. Augustinsson hatte keine Sicht auf den Ball, der ihm auf den Kopf fiel. Insgesamt wirkte er etwas vorsichtig, was gegen den unberechenbaren Coulibaly vielleicht aber auch besser war. Note 3,5

Kevin Möhwald (bis 88.): Als Sechser mit großen Problemen, wenn die Stuttgarter schnell durchs Zentrum spielten. Fand da lange Zeit nicht das richtige Mittel und tat sich auch im Spiel nach vorne schwer. Note 4
Christian Groß (bis 84.): Kam für den verletzten Veljkovic ins Team, aber nicht in der Abwehr, sondern vorwiegend als Sechser. Dort ging es in der ersten Halbzeit zwar manchmal etwas zu schnell für ihn. Es ist aber bemerkenswert, wie sehr Groß dann die Ruhe bewahrte, die Bälle clever verteilte oder auch mal selbst nach vorne ging. Note 3

Maximilian Eggestein: Durfte im rechten Mittelfeld etwas offensiver als sonst agieren, was er aber zu selten zu guten Pässen nutzte. Eigene Torgefahr strahlte er auch nicht aus, dafür defensiv immer auf der Hut, was gegen schnelle Schwaben wichtig war. Wegen Meckerns sah Eggestein in seinem 150. Bundesligaspiel die fünfte Gelbe Karte und ist deshalb gegen Leipzig gesperrt. Note 4

Romano Schmid (bis 73.): Ein Spielmacher mit Licht und Schatten. Begann gleich mal mit einem mutigen Schussversuch (10.), trickste die Stuttgarter auch mal aus und schaffte so Räume. Aber letztlich fehlte dem Österreicher die nötige Effektivität in seinen Aktionen. Note 4

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Milot Rashica: Er will es, aber es will nicht klappen. Startete auf der linken Seite mit viel Engagement, konnte sich aber kaum durchsetzen. Und wenn doch, dann rutschte er aus wie in der 33. Minute. Immerhin gab der Stümer nicht auf und setzte seine Kollegen gut in Szene – was Füllkrug zweimal nicht zu nutzen wusste (55. und 69.). Note 4

Niclas Füllkrug (bis 73.): Bekam den Startelf-Platz des gesperrten Sargent – und hätte Werders Matchwinner werden können. Doch der Stürmer, der unglaublich ackerte, ist nach seiner Verletzungspause noch nicht wieder der Knipser, der er zum Saisonstart war. Ließ gleich mehrere gute Chancen liegen. Note 4,5

Yuya Osako (ab 73.): Der Japaner brachte durchaus den Schwung seiner Japan-Reise mit auf den Platz. Doch sein Schuss kurz vor Schluss landete leider am Außennetz. Note -

Davie Selke (ab 73.): Ersetzte im Zentrum den ausgepumpten Füllkrug, konnte sich aber nicht wirklich in Szene setzen. Und wenn doch, dann schenkte er den Ball gleich wieder her. So ist er wirkungslos. Note -

Eren Dinkci (ab 84.): Der junge Angreifer setzte sich einmal geschickt an der Grundlinie durch – und verpasste dann ein besseres Abspiel.

Patrick Erras (ab 88.): Erster Bundesliga-Einsatz in diesem Jahr, und seine Größe machte Werder vorne tatsächlich noch etwas gefährlicher. Note -

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