Energiepolitik Warum der Ausstieg aus der Steinkohle ein Fehler war

Ende 2018 wurde die letzte deutsche Steinkohlenzeche geschlossen. Der Verzicht auf einen Sockelbergbau war ein Fehler. Eine nationale Energiereserve hätte die Gaskrise mildern können, meint Markus Peters.
04.07.2022, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Warum der Ausstieg aus der Steinkohle ein Fehler war
Von Markus Peters

Als im Dezember 2018 das Bergwerk Prosper Haniel in Bottrop als letzte Zeche in Deutschlands die Förderung einstellte, wurde die Tonne Steinkohle auf dem Weltmarkt für etwa 90 Euro gehandelt. Damit war sie deutlich günstiger als deutsche Steinkohle, die im Schnitt für 160 Euro pro Tonne im Untertage-Bergbau produziert wurde. Die Differenz glich der Staat mit der Kohle-Subvention aus. Nicht nur, um die Arbeitsplätze der Bergleute im Saarland und im Ruhrgebiet zu erhalten, sondern auch, um eine nationale Energiereserve sicherzustellen.

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