Angehende Erzieherinnen fordern Vergütung "Es wird uns unnötig schwer gemacht"

Wer als Quereinsteigerin eine Erzieher-Ausbildung machen will, hat oft selbst Kinder. Doch in Teilzeit wird die Ausbildung nicht bezahlt und sei finanziell kaum zu stemmen, kritisieren Bremer Auszubildende.
15.02.2022, 16:21
Lesedauer: 4 Min
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Von Sara Sundermann

"Ich bin 28 Jahre alt, alleinerziehende Mutter eines sechsjährigen Sohnes und habe zwei Minijobs." So beschreibt Lena-Marie Hasler ihre Situation. Sie macht eine Ausbildung zur Erzieherin an der Inge-Katz-Fachschule in der Neustadt – in Teilzeit. Und während der Ausbildung wird sie nicht bezahlt. Und das, obwohl Bremen wie viele andere Bundesländer händeringend nach Erzieherinnen und Erziehern sucht. Der Mangel ist so groß, dass Bremen sogar in Spanien versucht, Fachkräfte anzuwerben. Und die Personalnot bremst den Kita-Ausbau: Im Herbst hieß es, 280 Kitaplätze in Bremen könnten wegen fehlender Kräfte nicht vergeben werden. Auch in Ganztagsschulen und der Jugendarbeit werden Erzieherinnen gebraucht.

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