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Lügen in Lüneburg
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Tatort-Kritik: "Alles was sie sagen"

Alexandra Knief 21.04.2018 0 Kommentare

Die Aussagen der Kommissare weichen voneinander ab, auch die Partner scheinen Geheimnisse voreinander zu haben.
Die Aussagen der Kommissare weichen voneinander ab, auch die Partner scheinen Geheimnisse voreinander zu haben. (dpa)

Lange gefackelt wird in „Alles was Sie sagen“ (Sonntag, ARD, 20.15) nicht. Der Zuschauer ist beim aktuellen „Tatort“ gleich mittendrin in einem Einsatz auf einem alten Fabrikgelände. Die Kommissare Thorsten Falke (wie immer wunderbar rotzig-pöbelig: Wotan Wilke Möhring) und Julia Grosz (Franziska Weisz) schleichen durch die dunklen Räume, suchen nach jemandem.

Auch die Lüneburger Polizei ist vor Ort. Plötzlich ein Schuss und eine tote Zeugin. Erst danach wird die Vorgeschichte zu diesem Fall erzählt. Stück für Stück, mal aus der Sicht von Falke, mal aus der von Grosz, denn beide geraten unter Verdacht, müssen sich internen Ermittlungen stellen und werden getrennt voneinander verhört.

Aber von vorne: Falke und Grosz sollen in Lüneburg einen Mann überprüfen, der verdächtigt wird, als Angehöriger einer Miliz Kriegsverbrechen begangen zu haben. Unterstützt werden sie von der örtlichen Polizei. Doch der Verdächtige entkommt bereits beim ersten Kontaktversuch, womit eine lange Reihe an Schuldzuweisungen zwischen den Ermittlerteams beginnt. Falke hält seine Lüneburger Kollegen für unfähig, diese ihn für ungehobelt. Vielleicht schwingt in diesem Disput sogar ein wenig Eifersucht mit, denn einer der Kommissare entpuppt sich als alte Jugendliebe Grosz’.

Die Aussagen der Kommissare weichen voneinander ab, auch die Partner scheinen Geheimnisse voreinander zu haben. Wer lügt? Falke ist außerdem davon überzeugt, dass es einen Maulwurf in der Lüneburger Polizei gibt. Spricht hier die Eifersucht aus ihm? Versucht er, von seinen eigenen Fehlern abzulenken? Oder spielt hier wirklich jemand mit falschen Karten? Trotz Einstieg mit Knall braucht dieser „Tatort“ eine Weile, um in Gang zu kommen, lohnt sich dann aber allemal.


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