Lutz Müller gibt Posten ab Bremen sucht einen neuen Polizeipräsidenten

Er geht nicht in den vorzeitigen Ruhestand, aber seinen Posten als Bremer Polizeipräsident gibt Lutz Müller auf. Dank zweier anderer Aufgaben wird der 60-Jährige trotzdem reichlich zu tun haben.
09.03.2021, 18:07
Lesedauer: 1 Min
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Bremen sucht einen neuen Polizeipräsidenten
Von Ralf Michel

Lutz Müller gibt seinen Posten als Polizeipräsident Bremens auf. Dies bestätigte auf Anfrage des WESER-KURIER die Innenbehörde. In den vorzeitigen Ruhestand geht er deshalb aber nicht. Er bleibt Leiter des Corona-Krisenstabes und auch Abteilungsleiter für öffentliche Sicherheit bei der Innenbehörde. „Lutz Müller gibt nur den Posten des Polizeipräsidenten ab“, erklärt Behördensprecherin Rose Gerdts-Schiffler.

Der 60-Jährige war seit 2012 Polizeipräsident, seit 2016 auch Abteilungsleiter in der Innenbehörde. Dazu kam im März 2020 die Aufgabe der Leitung des Corona-Krisenstabes. Seither wurde er in seiner Funktion als Polizeipräsident von Vizepolizeipräsident Dirk Fasse vertreten. Diese Konstruktion funktioniere jedoch nur über einen gewissen Zeitraum, erklärt Gerdts-Schiffler. Die Polizei brauche einen Präsidenten, der aktiv und gestaltend in die Geschicke einer so großen Behörde eingreift. Deshalb räume Müller, dessen aktive Dienstzeit 2022 endet, diesen Posten.

Die Stelle ist bereits ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist endet am 24. März. Denkbar ist eine Nachfolge aus eigenen Reihen. Als seine Nachfolger werden neben Vizepolizeipräsident Dirk Fasse auch die Leiter der Polizeidirektion „Einsatz“ gehandelt, Daniel Heinke und Andrea Wittrock, die als Leiterin „Zentrale Polizeidirektion“ unter anderem für Personal, Finanzen und Logistik zuständig ist.

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