Exodus-Projekt in Lesum geht weiter Chagall-Bilder und Orgel-Zyklus

Lesum. In der St.-Martini-Kirche an der Hindenburgstraße wird am Sonntag, 19.
18.02.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Marina Köglin

Lesum. In der St.-Martini-Kirche an der Hindenburgstraße wird am Sonntag, 19. Februar, das Exodus-Projekt fortgeführt: Die Geschichte von der Befreiung Israels wird in Bildern Marc Chagalls erzählt und durch einen Orgelzyklus von Kai Rudl interpretiert. Marc Chagall (1887-1985) schuf im Jahr 1966 die 24 Farblithografien zum Buch Exodus der Bibel. Gezeigt wird der Auszug des Volkes Israel aus Ägypten, die Errettung Israels am Schilfmeer und der Bundesschluss am Sinai. Die in den Bildern bearbeiteten Themen der Befreiung, des Auszuges und des Weges ermöglichen auch aktuelle Bezüge. Der Kreiskantor im Land Hadeln und Organist in Otterndorf/Cadenberge, Kai Rudl, hat zu Chagalls Exodus-Zyklus eine Interpretation in Form eines Konzertstücks für Orgel komponiert. Er selbst wird das Werk in Lesum spielen. Die biblische Erzählung trägt Klaus Pohlmeyer vor. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt kostet zehn Euro.

Ebenfalls am Sonntag findet im Rahmen des Exodus-Projekts ab 10 Uhr in der St.-Martini-Kirche ein Kantatengottesdienst statt. Das Thema lautet „Ich werde (für euch) da sein“. Pastor Holger Westphal interpretiert die Geschichte von der Begegnung Gottes mit Mose in seiner Predigt. Musikalisch wird der Gottesdienst mit zwei Arien aus Händels „Israel in Egypt“ von Heide Corßen-Pech gestaltet. Hans-Dieter Renken begleitet sie an der Orgel und wird außerdem Praeludium und Fuge in a-moll von Johann Sebastian Bach spielen.

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