Kommentar über die Stephanibrücke Das rächt sich

Es rächt sich, dass jahrelang nicht in die marode Stephanibrücke investiert wurde, schreibt Pascal Faltermann.
18.06.2017, 19:57
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Das rächt sich
Von Pascal Faltermann

Bereits im Februar wurde bekannt, dass viele Bremer Brücken marode sind. Bausenator Joachim Lohse forderte mehr Geld, um sie zu sanieren. Das war längst überfällig. Gehört die Instandhaltung der Infrastruktur, der Brücken und Straßen in der Stadt nicht zu den wichtigsten Aufgaben?

Klar, Bremen ist ein Haushaltsnotlage-Land. Aber trotz jahrelangem Konsolidierungskurs kann es nicht sein, dass nicht in die Brücken investiert wurde. Probleme entstehen ja nicht einfach über Nacht. Das rächt sich jetzt.

Nun also die Stephanibrücke. Die Nutzung muss eingeschränkt werden, weil die Last zu groß werden könnte. Allerdings muss erst ein Gutachter aus Sachsen kommen, um das den Bremern aufzuzeigen.

Aktuell steigt der Handlungsdruck – es muss etwas getan werden. Undenkbar, was für ein Verkehrschaos entstehen könnte, wenn es gar zu einer Vollsperrung der Stephanibrücke kommt.

Jetzt allerdings nur auf die Experten der Baubehörde und des Amtes für Straßen und Verkehr draufzuhauen, wäre verkehrt. Hier müssen sich alle Bremer Politiker fragen, ob sie in der Vergangenheit immer die richtigen Prioritäten gesetzt haben.

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