Gröpelingen

Denkmal für Bremens Gastarbeiter

Der ersten türkischen Gastarbeitergeneration in Bremen ist im Gröpelinger Grünzug West ein Denkmal gesetzt worden. Der Ford Transit aus Beton wurde von Häftlingen des Vereins "Mauern öffnen" gestaltet.
20.12.2017, 21:04
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Von Anne Gerling
Denkmal für Bremens Gastarbeiter

Ein Ford-Transit aus Beton vom Verein „Mauern öffnen“.

Roland Scheitz

Mit einem Ford Transit aus Beton ist jetzt im Gröpelinger Grünzug West der ersten türkischen Gastarbeitergeneration ein Denkmal gesetzt worden. Gestaltet wurde die Plastik von Häftlingen, die in der vom Verein „Mauern öffnen“ betriebenen Bildhauerwerkstatt der JVA Oslebshausen arbeiten. Das Denkmal bezieht sich auf ein Bild, das viele Menschen bis heute mit der Zeit nach dem 1961 abgeschlossenen Türkei-Anwerbeabkommen verbinden: Zu Beginn der Sommerferien machten sich regelmäßig türkische Familien in ihren mit Geschenken reich bepackten Kleinbussen auf den Weg von der neuen in die alte Heimat; dabei reisten auch verschiedenste Kulturgegenstände durch Europa.

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Was die Plastik zeigen soll: Heute sind die Migranten von damals ein Teil von Bremen und seiner Geschichte. „Ich hoffe, dass ihre Träume und Hoffnungen für viele von ihnen wahr geworden und sie hier angekommen sind“, sagte Ortsamtsleiterin Ulrike Pala.

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