Angriffe und falsch verstandere Fürsorge Wenn Tiere unter Menschen leiden

Schüsse auf Katzen, im Pappkarton ausgesetzte Hähne - Menschen zeigen oft ein gestörtes Verhältnis zu Mitgeschöpfen. Sie interessierten sich immer weniger dafür, "wie Tiere ticken", sagt eine Tierärztin.
13.08.2021, 19:10
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Wenn Tiere unter Menschen leiden
Von Justus Randt

Der Oslebshauser Kater Schröder, auf den geschossen wurde, ist das Opfer in einem der jüngsten Fälle von Tiermisshandlung. Vor wenigen Monaten wiederum hat ein 53-Jähriger eine Katze samt Transportbox in den Waller See geworfen. Ein junger Mann rettete das Tier. Sarah Ankermann versorgte sie. "Die Katze hat das gut überstanden", sagt die Tierärztin beim Tierheim Bremen, die auch eine der Geschäftsführerinnen der Bremer Tierärztekammer ist. Dass auf Tiere geschossen werde, erlebe sie immer wieder. "Anfang des Jahres gab es eine ganze Serie von Fällen, in denen Tauben angeschossen wurden." Alle Fälle würden bei der Polizei angezeigt. "Gefühlt ist es so, dass der Umgang rauer wird."

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