Encrochat-Verfahren in Bremen Verteidiger fühlen sich vorgeführt und veräppelt

Im größten Bremer Encrochat-Prozess schlug am Montag die Stunde der Verteidigung. Die nutzte dies, um in ihren Plädoyers massive Kritik am Vorgehen der Staatsanwaltschaft zu üben.
27.09.2021, 19:20
Lesedauer: 3 Min
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Verteidiger fühlen sich vorgeführt und veräppelt
Von Ralf Michel

Nachdem die Staatsanwaltschaft am Freitag aus dem Vollen geschöpft und durchweg hohe Freiheitsstrafen für die fünf angeklagten Drogenhändler gefordert hatte, zahlte die Verteidigung am Montag mit massiver Kritik an den beiden Vertreterinnen der Anklagebehörde zurück. Die hätten keinerlei Interesse an einer differenzierten Aufklärung der Tatvorwürfe gezeigt. Vielmehr sei es ihnen aus „dem übergeordneten Eigeninteresse einer staatlichen Behörde“ darum gegangen, Stimmung gegen die Angeklagten zu machen. 

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