Freimarkt

Falschparker werden abgeschleppt – BSAG mit Sonderfahrten

Zum Freimarkt gehören 2021 auch Regelungen ganz unabhängig von Corona. Dazu zählt ein Hundeverbot auf dem Markt sowie die verstärkte Überwachung der Falschparker. Im Busverkehr gibt es erweiterte Fahrpläne.
14.10.2021, 19:03
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Falschparker werden abgeschleppt – BSAG mit Sonderfahrten
Von Timo Thalmann

Wie beim letzten regulären Bremer Freimarkt 2019 wird es in diesem Jahr wieder Sonderfahrten im Nahverkehr geben. So wird die Buslinie 101, die Bremen mit Brinkum und Bassum verbindet, an den Freimarkts-Wochenenden zusätzlich um 0 Uhr und 2.30 Uhr jeweils von Sonnabend auf Sonntag ab Bremen Hauptbahnhof starten. Die Nachtlinie N12 von Bremen über Brinkum nach Kirchweyhe nimmt ab diesem Freitag zum Start des Volksfestes ihren vollständigen Betrieb auf. Während der Dauer des Freimarktes sind Zusatzfahrten um 22.32 Uhr und 23.32 Uhr jeweils Montag bis Donnerstag sowie Sonntag ab Bremen Hauptbahnhof im Fahrplan.

Das Ordnungsamt warnt derweil, während des Marktes verstärkt Falschparker in den anliegenden Wohngebieten zu kontrollieren. Auch entlang des Torfkanals im Bürgerpark gilt für die Dauer des Volksfestes ein Parkverbot. "Sind Rettungswege verstellt, werden wir vor allem in Kreuzungs- und Einmündungsbereichen Fahrzeuge konsequent abschleppen", bekräftigt Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) das Vorgehen seiner Behörde.

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Während des bisher letzten regulären Freimarktes vor zwei Jahren ließen Polizei und Ordnungsamt insgesamt 260 Autos abschleppen und verteilten 4250 Knöllchen an Falschparker. Dabei kommen auf die Betroffenen Kosten in Höhe zwischen zehn und 55 Euro zu. Im Fall eines abgeschleppten Fahrzeuges fallen je nach Uhrzeit bis zu 230 Euro plus Gebühren an. "Diese Kosten bleiben allen erspart, die auf Bus und Bahn umsteigen oder sich für ein Parkhaus entscheiden", sagt Mäurer.

Ob eine Anreise zum Volksfest angesichts der coronabedingten Beschränkung auf 20.000 Besucher gleichzeitig überhaupt sinnvoll ist, will die Arbeitsgemeinschaft Bremer Märkte auf der Webseite www.freimarkt.de kenntlich machen. "Wir arbeiten an einer Art Ampel, die den Besucherandrang darstellt", sagt Sprecherin Nadja Niestädt. Ob dieser Service bereits zum Eröffnungstag bereitsteht, war am Donnerstag noch nicht klar.

Niestädt weist außerdem auf zwei wichtige Einschränkungen aus Sicherheitsgründen hin, die ganz unabhängig von Corona bestehen: Auf dem Areal des Freimarktes sind keine Hunde zugelassen und auch große Taschen und Koffer dürfen nicht mitgeführt werden.

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