Verdacht auf Bilanzfälschung

Greensill-Pleite: Staatsanwaltschaft lässt Wohnungen durchsuchen

Die Staatsanwaltschaft Bremen hat mehrere Wohnungen im niedersächsischen Umland durchsucht. Betroffen sind die Wohnungen von fünf Beschuldigten im Zusammenhang mit der insolventen Bremer Greensill Bank.
21.04.2021, 16:43
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Greensill-Pleite: Staatsanwaltschaft lässt Wohnungen durchsuchen
Von Jan-Felix Jasch

Die Staatsanwaltschaft Bremen hat am Dienstag im Zusammenhang mit der insolventen Bremer Greensill Bank mehrere Wohnungen durchsucht. Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft dem WESER-KURIER. Zuerst hatte die Deutsche Presse-Agentur darüber berichtet. Betroffen sind die Wohnungen von fünf Beschuldigten im niedersächsischen Umland und auch in München.

Die Behörde ermittelt wegen des Verdachts auf Bilanzfälschung. Die Finanzaufsicht Bafin hatte die Bremer Greensill Bank Anfang März für den Kundenverkehr geschlossen. Am 16. März eröffnete das Amtsgericht Bremen auf Antrag der Bafin ein Insolvenzverfahren. Im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch der Bank bangen viele deutsche Kommunen um Millionenbeträge. Anders als bei Privatanlegern sind ihre Anlagen nicht durch den Einlagensicherungsfonds geschützt.

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