Amtsgericht Bremen genehmigt Antrag Greensill Bank: Insolvenzverfahren ist eröffnet

Das Insolvenzverfahren für die Greensill Bank aus Bremen ist eröffnet. Das Amtsgericht hat am Dienstag einen entsprechenden Antrag genehmigt.
16.03.2021, 16:11
Lesedauer: 1 Min
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Greensill Bank: Insolvenzverfahren ist eröffnet
Von Stefan Lakeband

Das Amtsgericht Bremen hat den Insolvenzantrag für die Greensill Bank genehmigt. Das teilte das Gericht am Dienstag mit. Die deutsche Finanzaufsicht Bafin hatte am Montagabend für die in Turbulenzen geratene Bremer Bank einen entsprechenden Antrag gestellt. Zum Insolvenzverwalter hat das Amtsgericht Rechtsanwalt Michael C. Frege aus Hamburg gestellt.

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Die Bafin hatte die Bremer Tochter des britisch-australischen Finanzkonglomerats Greensill Anfang März für den Kundenverkehr geschlossen. Sparer kommen seitdem nicht mehr an ihr Geld, auch die Einlagen zahlreicher Kommunen sind betroffen (wir berichteten). Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Greensill Bank AG, die Bafin hat Strafanzeige gestellt. Dem Vernehmen nach geht es um den Vorwurf der Bilanzfälschung.

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Nach Informationen aus Finanzkreisen stehen bei der Bremer Bank etwa 3,6 Milliarden Euro an Einlagen im Feuer. Davon dürften etwa 3,1 Milliarden Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung sowie den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) gesichert sein. Das gilt vor allem für das Geld von Privatkunden.

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