Kommentar zur Domsheide Gute Gründe

Für einen Domsheide-Umbau gibt es gute Gründe. Allerdings darf die vom Bürgermeister erklärte Chefsache nicht so enden wie der Domshof - mit ein paar Bänken und Pflanzenkübeln, meint Sabine Doll.
11.09.2018, 20:12
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Gute Gründe
Von Sabine Doll

Weder Bremer noch Bremen-Besucher dürften in der Domsheide mehr als einen Knotenpunkt für Straßenbahnen und Busse sehen. Das wird er im Übrigen auch nach einem Umbau bleiben. Dennoch gibt es viele gute Gründe, der Domsheide eine General-Überholung mit einer Bündelung der Straßenbahn-Haltestellen zu verordnen.

Schienen laufen kreuz und quer über den Platz, Busse und Bahnen befahren den Platz im Minutentakt. Wer die Domsheide mit dem Rad überquert, läuft irgendwie immer Gefahr, in eine Schiene zu geraten oder Fußgänger zu übersehen. Fußgänger brauchen Rundumsicht, um nicht unter die Räder zu geraten. Kaum ein Tag dürfte vergehen, an dem es nicht zu einer (Beinahe-)Kollision kommt.

Lesen Sie auch

Alles, was hilft, diese Gefahrensituation zu entschärfen, ist als positiv zu bewerten. Auch, wenn der Vorstoß des Bürgermeisters mitten im Wahlkampf kommt. Allerdings darf die erklärte „Chefsache Domsheide“ am Ende nicht das gleiche Schicksal wie die „Chefsache Domshof“ erleiden – mit ein paar zusätzlichen Sitzmöglichkeiten und Pflanzenkübeln.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+