Lärmblitzer Abblitzen lassen

Es sollten schnellstmöglich die Grundlagen geschaffen werden, um Lärmblitzer einzusetzen, meint Pascal Faltermann.
21.10.2021, 19:35
Lesedauer: 1 Min
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Abblitzen lassen
Von Pascal Faltermann

Lärm ist ein Dauerthema mit viel Streitpotenzial. Beispiele gefällig? Da gibt es die Nachbarn, die die Lautstärke von Clubs, Kneipen und Diskotheken kontrollieren und sich beschweren. Da wären die Behördenmitarbeiter, die den Lärmpegel und Grenzwerte in Wohn-, Industrie- oder Mischgebieten messen. Andere Menschen müssen den Krach von Autobahnen, Bahnen oder Fabriken aushalten. Und sogar über Kinderlärm gibt es immer wieder heftige Diskussionen und gerichtliche Auseinandersetzungen. Für einen Preis von 30 bis 150 Euro kann sich mittlerweile jeder ein Lärmmessgerät kaufen.

Nur im Straßenverkehr innerorts hat sich in diesem Bereich bislang wenig getan, auch wenn seit Jahren nach mehr Kontrollen gerufen wird. Imponiergehabe durch übermäßig laute Autos oder Motorräder, aufheulende Motoren und quietschende Reifen ist durch nichts zu rechtfertigen. Dieser Lärm ist umweltfeindlich und gesundheitsschädigend. Grund genug, schnellstmöglich die Grundlagen zu schaffen, um mit einem Lärmradar die Lautstärke der Fahrzeuge zu messen, die Autoposer zu blitzen und zu sanktionieren. Und warum nicht ein Pilotprojekt wie in Frankreich in Bremen starten? Die Hansestadt wäre damit mal Vorreiter.

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