38-Jähriger wegen Totschlags angeklagt Streit um Handy endet tödlich

Mit einem Sprung auf die Motorhaube will eine Frau ihren wegfahrenden Ehemann stoppen. Der fährt trotzdem weiter – und steht nun wegen Totschlags vor Gericht.
18.01.2022, 18:17
Lesedauer: 3 Min
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Streit um Handy endet tödlich
Von Ralf Michel

Ein heftiger Streit zwischen Mann und Frau. Am Ende verlässt er die Wohnung und will mit dem Wagen davonfahren. Sie stellt sich ihm in den Weg und springt auf die Motorhaube, als er trotzdem anfährt. Gut 50 Meter geht die Fahrt, dann rutscht die Frau von der Motorhaube. "Völlig skurril die Szene", sagt ein Augenzeuge. "Wie im Film." Einer ohne Happy End: Die Frau schlägt mit dem Hinterkopf auf den Boden und erleidet schwere Kopfverletzungen. Zwei Wochen später stirbt sie im Krankenhaus. Ihr 38-jähriger Mann steht jetzt vor Gericht, angeklagt wegen Totschlags. Die Staatsanwaltschaft spricht von "bedingtem Tötungsvorsatz". Er habe durch sein Verhalten den Tod seiner Frau zumindest billigend in Kauf genommen.

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