Kommentar zur Jacobs University Mehr Offenheit

Damit die Jacobs University eine erfolgreiche Zukunft hat, darf sie sich kontroversen Vorschlägen nicht kategorisch verschließen, schreibt Kristin Hermann.
02.04.2018, 22:33
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Von Kristin Hermann

Keine Frage: Die Jacobs University bringt der Stadt Ansehen, internationale Studierende und Bremen-Nord vor allem Arbeitsplätze. Trotzdem wünscht man sich in der Debatte um die Zukunft der Privatuniversität häufig mehr Transparenz. Auch damit die Bürger die jahrelangen Subventionen der Stadt besser nachvollziehen können – und besonders, weil trotz anderer Ankündigungen auch in diesem Jahr damit offenbar noch nicht Schluss sein wird. Hinter vorgehaltener Hand steht fest, dass man die JUB auch weiterhin unterstützen muss und wird – nur in welcher Art und Weise, das ist vielen eben noch nicht klar.

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Das alles ist nachvollziehbar, wenn man weiß, was eine Insolvenz für die Stadt bedeuten würde. Damit die Jacobs University eine erfolgreiche Zukunft hat, darf sie sich jedoch Vorschlägen wie denen von Matthias Kleiner nicht kategorisch verschließen. Zu der kritischen Auseinandersetzung gehört eben auch, alternative Wege zu prüfen. Das sollte auch den Behörden klar sein. Weitere Kooperationen mit den staatlichen Hochschulen könnten ein Weg sein – und es würden deutlich mehr Studierende davon profitieren.

kristin.hermann@weser-kurier.d

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