Lockerungen in acht Bereichen

Bürgerschaftsausschuss winkt Corona-Verordnung durch

Ab Montag, 21. Juni, werden Bremens Corona-Regeln in einigen Bereichen lockerer. Der Verfassungs- und Geschäftsordnungsausschuss der Bremischen Bürgerschaft hat den Weg für die neue Verordnung frei gemacht.
17.06.2021, 19:25
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Bürgerschaftsausschuss winkt Corona-Verordnung durch
Von Nina Willborn
Bürgerschaftsausschuss winkt Corona-Verordnung durch

Die Bremer Gastronomen und ihre Gäste müssen ab Montag keine Sperrstunde (zurzeit 1 Uhr) mehr einhalten.

Frank Thomas Koch

Keine Maskenpflicht mehr in Klassenräumen, Aufhebung der Sperrstunde, Anhebung der Besuchergrenzen bei Veranstaltungen: In insgesamt acht Bereichen greifen ab Montag, 21. Juni, Lockerungen. Am Donnerstag hat sich der Verfassungs- und Geschäftsordnungsausschuss der Bremischen Bürgerschaft (VGO) mit den neuen Vorgaben befasst und den Weg für die nun insgesamt 27. Auflage der Corona-Verordnung frei gemacht. Die Beratung verlief Teilnehmern zufolge zügig und ohne größere Diskussionen. Die FDP enthielt sich bei der Abstimmung, die Fraktion fordert weiterhin einen Stufenplan nach niedersächsischem Vorbild für die verschiedenen Pandemie-Szenarien.

"Wir haben mit Vorsicht und Augenmaß die notwendigen Einschränkungen beim Lockdown eingeführt. Und nun heben wir diese Einschränkungen mit Vorsicht und Augenmaß wieder auf, soweit es die Situation zulässt", sagte Mustafa Güngör, Vorsitzender der SPD-Fraktion, "Es tut uns allen gut, wieder mehr Freiheit zu leben." Ähnlich äußerte sich Grünen-Fraktionschef Björn Fecker. "Die Menschen sehnen sich danach, wieder soziale Kontakte pflegen zu dürfen." Sofia Leonidakis, Fraktionsvorsitzende der Linken, bezeichnete die Lockerungen sowohl für die Veranstaltungen als auch bei der Maskenpflicht im Schul- und Kita-Alltag als "wichtige Perspektive" und "Erleichterungen im Alltag".

Thema der Beratung waren auch bundesweite Großveranstaltungen wie Festivals oder Fußballspiele vor Fans. Wie Senatskanzleichef Thomas Ehmke (SPD) dem Gremium berichtete, könnte es sie in absehbarer Zeit wieder geben. Die Beratungen darüber zwischen Ländern und Bund laufen.

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