Fit in den Frühling Neun Gründe, warum Wandern gesund ist

Wandern ist laut einem Forschungsbericht nicht nur für den Körper, sondern auch für das eigene Wohlbefinden gut.
03.04.2018, 20:13
Lesedauer: 2 Min
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Neun Gründe, warum Wandern gesund ist
Von Kristin Hermann

Schon nach einer vergleichsweise kurzen Phase, in der Menschen sich regelmäßig bewegen, verringern sich ihr Körpergewicht, Blutdruck und Körperfett. Und Wandern ist laut einem Forschungsbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie nicht nur für den Körper gut, auch das Wohlbefinden kann davon profitieren. Neun Gründe, warum Wandern so gesund ist:

1. Herz und Kreislauf

Regelmäßige Bewegung senkt das Risiko, an Herz-Kreislauf-Störungen zu erkranken. Wer regelmäßig wandert, verbessert seine Kondition. Wie Forscher herausfanden, verbessern sich bei regelmäßigem Wandern die Blutdruckwerte sowie die Herzfrequenz. Eine Besonderheit gilt allerdings bei Wanderungen in den Bergen, denn Aufenthalte in großen Höhen können bei manchen Herzleiden zu Problemen führen.

2. Abnehmen

Wandern stellt eine Ausdauersportart dar, die sich im Gegensatz zu anderen Ausdauersportarten auch von Menschen mit starkem Übergewicht durchführen lässt. Durch das hohe Eigengewicht verbrauchen gerade Übergewichtige mehr Energie als der Durchschnitt. Der Anteil der Fettverbrennung am gesamten Stoffwechsel liegt beim Wandern mit 40 bis 60 Prozent doppelt so hoch wie beim Laufen.

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3. Immunsystem

Regelmäßige Bewegung bewirkt eine Stärkung des Immunsystems und damit eine geringere Anfälligkeit gegenüber Infektionskrankheiten.

4. Bewegungsapparat

Im Bereich der unteren Extremitäten werden Knochen, Gelenke, Sehnen und Bänder stabilisiert und gestärkt. Es kommt damit zu einer Entlastung der Knie- und Hüftgelenke, zum Training der gesamten Haltemuskulatur des Körpers, was das Verletzungsrisiko verringert.

5. Atemwege

Regelmäßiges Wandern führt zur Vergrößerung der Lungenvitalkapazität. Dies hat eine tiefere, regelmäßigere Atmung, eine geringere Atemfrequenz und eine bessere Durchblutung der Lunge zur Folge.

6. Diabetes

Bewegung erhöht die gestörte Glukosetoleranz und Insulinsensitivität durch die Vermehrung der körpereigenen Insulinzellen. Die Ausübung von Sport gestaltet sich für Diabetiker jedoch nicht unproblematisch, weshalb längere Belastungen mit niedriger Intensität, so wie das Wandern, vorzuziehen sind.

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7. Alter

Regelmäßiges Gehen bewirkt eine Verbesserung der Kraftausdauer und der neuromuskulären Koordination. Wandern verringert damit das höhere Sturzrisiko von Älteren und steigert die körperliche Leistungsfähigkeit.

8. Stress

Länger andauernde körperliche Belastung ist ein probates Mittel zum Abbau von akutem Stress. Weitere positive Effekte sind eine Zunahme der Stressresistenz, eine Reduktion des Stresshormons Kortisol sowie eine Erleichterung der Stressbewältigung.

9. Depressionen

Leichten und mittleren Formen der Depression kann durch regelmäßige Bewegung präventiv und therapeutisch begegnet werden. Die antidepressive Wirkung des Wanderns erreicht laut des Forschungsberichtes teilweise diejenige von einschlägigen Medikamenten und psychotherapeutischen Behandlungsmethoden.

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