Autofreie Stadt Kurzer Traum von "längster Tafel"

Der Plan, in Bremen für einen Tag im September auf einer Strecke von 14 Kilometern die "längste Tafel der Welt" aufzustellen, ist gescheitert. Das Projekt hat vom Bund keine Förderung bekommen.
07.08.2022, 18:00
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Kurzer Traum von
Von Jürgen Hinrichs

Es war ein kurzer Traum von der "längsten Tafel der Welt", jedenfalls für dieses Jahr. In ganz Bremen sollten am 18. September auf einer Strecke von 14 Kilometern für einen Tag die Straßen gesperrt werden, um Platz für ein Happening zu schaffen: Tisch an Tisch – vom Bremer Osten in Sebaldsbrück über die Innenstadt, die Überseestadt bis weit in den Bremer Westen nach Gröpelingen. Eine einzige Feiermeile, mit dem Hintersinn, das Bewusstsein für mögliche Veränderungen im städtischen Raum zu schärfen. Doch daraus wird erst einmal nichts. "Wir haben keine Förderung bekommen", teilt Susanne von Essen für den Verein "Autofreier Stadtraum Bremen" mit. Der Bonner Bundesfonds Soziokultur habe den Antrag abgelehnt. Nun solle für das kommende Jahr ein neuer Anlauf unternommen werden. "Wir brauchen für die Aktion noch mehr Wumms", sagt von Essen.

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