Kommentar über die Rückkehr Borgwards

Ein Kracher

Borgward kommt zurück, das ist ein Kracher. Und dabei ist es egal, wo das Engagement am Ende stattfinden wird – ob in Bremerhaven oder Bremen. Warum, erklärt Wirtschaftsredakteur Peter Hanuschke im Kommentar.
22.10.2016, 00:00
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Von Peter Hanuschke
Ein Kracher

Stippvisite auf dem Marktplatz: Im September 2015 hat der Autobauer seinen BX7 auf dem Marktplatz vorgestellt. Bremen und Borgward – das passt offenbar.

Frank Thomas Koch

Borgward kommt zurück, das ist ein Kracher. Und dabei ist es egal, wo das Engagement am Ende stattfinden wird – ob in Bremerhaven oder Bremen. Warum, erklärt Wirtschaftsredakteur Peter Hanuschke im Kommentar.

Borgward kommt zurück, das ist ein Kracher. Und dabei ist es egal, wo das Engagement am Ende stattfinden wird – ob in Bremerhaven oder Bremen. Es ist auch zweitrangig, ob es sich dabei um ein richtiges Produktions- oder nur um ein Montagewerk handelt.

Allein die Tatsache, dass Borgward auf der Suche nach einem geeigneten Standort hier fündig geworden ist, ist schon positiv. Und auch wenn es sich mit einer maximalen Jahresproduktion von 10.000 Fahrzeugen im Vergleich zu etablierten Automobilherstellern um eine kleine Menge handelt, ist das ein Erfolg für das Land Bremen, wo einst die Traditionsmarke Borgward das industrielle Aushängeschild war.

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Es ist auch endlich einmal wieder ein Erfolg für das in der vergangenen Zeit nicht gerade erfolgsverwöhnte Wirtschaftsressort. Bleibt nur zu wünschen, dass sich die chinesischen Mehrheitsaktionäre von Borgward anders verhalten als der malaysische Genting-Konzern. Dessen Kauf der Lloyd-Werft wurde vor Monaten groß gefeiert, und am Ende kam nichts dabei für den Standort Bremerhaven heraus: Die angekündigten Kreuzfahrtschiffe sollen bekanntlich woanders gebaut werden.

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