Interview mit Scherf und Wedemeier Zwei Bürgermeister, eine Werft

Die Vulkan-Werft gehörte einst zu Bremen wie Werder. Klaus Wedemeier und Henning Scherf sprechen im Interview mit dem WESER-KURIER über die dramatischen letzten Jahre des Unternehmens.
14.05.2016, 00:00
Lesedauer: 20 Min
Zur Merkliste
Von Volker Kölling

Die Vulkan-Werft gehörte einst zu Bremen wie Werder. Klaus Wedemeier und Henning Scherf sprechen im Interview mit dem WESER-KURIER über die dramatischen letzten Jahre des Unternehmens.

Ich habe jetzt von einem Hemelinger gehört, er sei an der Hand seines Vaters bis zur AG Weser und sogar zur Vulkan-Werft gelaufen, wenn dort ein Stapellauf war. Welche Bedeutung hatte der Schiffbau aus Ihrer Erinnerung an Ihre Kinderzeit für die Bremer?

Klaus Wedemeier: Das war eine Riesennummer: Ich erinnere mich noch an die Taufen der „Esso“-Tanker auf der AG Weser. Da bin ich noch hingelaufen.

Henning Scherf: Und vor dem Krieg der Stapellauf der „Bremen“. Das war ein Riesenfest, unvorstellbar. Da war der Freimarkt nichts gegen. Es waren alle da. Und dann standen viele auch unten am Wasser und es kam die Riesenwelle und alle wurden nass.

Sie, Herr Wedemeier, übernehmen 1985 von Hans Koschnick das Amt des Regierungschefs. Schon Ende 1983 hatte die AG Weser zugemacht. Wie konnte es in den Folgejahren zu diesem System von Bürgschaften und anderen Stützungsmaßnahmen seitens des Senats für die verbliebene Großwerft Bremer Vulkan kommen?

Wedemeier: Ich will einmal die Ausgangssituation schildern anhand meiner Unterlagen aus dem Vulkan-Untersuchungsausschuss. Bei der Durchsicht ist mir aufgefallen, dass schon 1972 – Henning Scherf und ich sind gerade ganz frisch in die Bürgerschaft gekommen – die sozialliberale Bundesregierung von SPD und FDP in einem Gutachten verlangte, die AG Weser und der Bremer Vulkan sollten fusionieren, unter Einbeziehung der beachtlichen Reparaturkapazitäten von Hapag Lloyd in Bremerhaven. Das Thema ist keines des Wedemeier-Senats oder des Scherf-Senats, sondern das Thema gab es schon 1972.

Aber wir halten fest: Bremen ist die Schiffbaumetropole Deutschlands. Und die Werften verkörpern sozialdemokratisches Herzblut.

Wedemeier: Sie wollen ja Fakten haben: 1975 hatten wir auf den Werften 21.000 Arbeitsplätze, 1991 noch 6600.

Scherf: Unsere beiden Fraktionsvorsitzenden, unter denen wir lange gearbeitet haben, waren Gustav Böhrnsen, der Betriebsratschef bei der AG Weser, und Egon Kähler, der beim Vulkan arbeitete. Das war deren Heimat. Man konnte nicht über deren Betrieb reden und mal eben Kapitalismuskritik anbringen. Das wurde man bei denen nicht los.

Aber die Kapitalisten haben sich ja vor Ihren Augen aus den Werften zurückgezogen. Unter Koschnick macht das Krupp bei der AG Weser und dann später Thyssen-Bornemisza und die Banken beim Vulkan.

Wedemeier: Ja, beide Eigentümergruppen haben sich 1983 aus den Werften zurückgezogen. Und wir hatten nicht nur das Problem mit der Werftindustrie: Die Schiffbaukrise traf das Land in einer Zeit des erheblichen Verlustes an Arbeitsplätzen in der Fischindustrie, der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, der Bauindustrie und dem Maschinenbau. Zwischen 1980 und 1988 gingen im Land Bremen insgesamt 19.000 Arbeitsplätze verloren, inklusive der AG-Weser-Schließung. Die Arbeitslosigkeit war im Land Bremen von 5,3 Prozent im Jahr 1980 auf 15,3 Prozent im Jahr 1988 gestiegen. Bei einer Schließung der verbleibenden Werften, einschließlich der Vulkan AG, wäre die Arbeitslosigkeit auf 18 Prozent gestiegen. Bremerhaven hätte 25 Prozent und mehr erreicht und Bremen-Nord mehr als 23 Prozent. Das war die Lage, als ich 1985 Bürgermeister wurde und wir dann sehen mussten, ob es für die Werften ein Unterweserkonzept geben kann, allerdings auch mit weiteren Arbeitsplatzverlusten verbunden. SPD, CDU und die Grünen haben im Bremer Landesparlament in den Jahren 1987/1988 stets gemeinsam gefordert, die im Land Bremen verbliebenen Schiffbaukapazitäten und Arbeitsplätze zu erhalten. Das war ein klarer Auftrag an den Senat.

Es ging im Kern also um die Frage: Finanziere ich als Staat Arbeitslosigkeit oder Arbeit?

Wedemeier: Ja. Wir haben damals ausgerechnet, dass die effektive Zusatzbelastung bei einem Wegfall der Schiffbaufertigung, nur für das Land Bremen, zum Beispiel für Sozialhilfe und andere Leistungen, bei 70 Millionen D-Mark im Jahr gelegen hätte.

Der Senat will also helfen. Wie kommt es dann zur Berufung von Dr. Friedrich Hennemann in den Vulkan-Vorstand? Der ist bei Ihnen Senatsdirektor, also kommt er gleich hinter einem Senator. Er wird hoch gelobt, ein Mann, den man am Sonntag um neun an seinem Arbeitsplatz anrufen kann.

Scherf: Fleißig war der immer, das stimmt.
Wedemeier: Es gab beim Vulkan den Aufsichtsratschef Wilhelm Scheider aus dem Krupp-Konzern. Und Dr. Scheider hat gegenüber dem damaligen Wirtschaftssenator Werner Lenz den Wunsch geäußert, dass Dr. Hennemann in den Vulkan-Vorstand eintritt, übrigens nicht als Vorstandsvorsitzender, sondern als Finanzvorstand. Dem haben wir dann zugestimmt, unter bestimmten Bedingungen. Wir wollten nicht, dass er eine Staatsräte-Pension bekommt und gleichzeitig das Gehalt als Vorstandsmitglied der Vulkan AG.

Scherf (wendet sich an Wedemeier): Er hat den Prozess um seine Staatsräte-Pension verloren. Wusstest du das? Er ist da ganz hart auf null gefahren worden.

Dazu muss man wissen, dass Sie als Senat ihm damals die Zusicherung für den Fall des Wechsels gegeben hatten, dass es diese Pension später einmal gibt.

Scherf: Hätten wir ihn damals gefeuert, hätte er sofort Anrecht auf eine Pension gehabt nach den Jahren, die er für Bremen gearbeitet hat.

Und Sie haben als Altbürgermeister mit Hans Koschnick und Claus Grobecker zusammen auch später noch einmal einen Vorstoß unternommen, Hennemann seine Pension doch zu zahlen?

Wedemeier: Das haben wir gemacht. Es ging für mich um die Verlässlichkeit von Politik. Also um die Frage, ob eine Zusage des Senats auch nach einem Regierungswechsel noch etwas gilt.

Letztlich gab es trotzdem keine Pension für Hennemann. Aber lassen Sie uns gedanklich in die Situation zurückgehen kurz bevor Friedrich Hennemann zum Vulkan geht. Wie hoch waren Bremens Anteile an der Werft?

Wedemeier: Wir waren unter 25 Prozent.

Lesen Sie auch

Scherf: Und das wurde nachher immer weniger. Es wurde spekuliert, dass es einen Großaktionär gäbe. Darauf haben die Börsianer gesetzt. Ich habe mich dann immer ahnungslos gestellt. Wir haben vermieden, größter Anteilseigner zu werden. Die größten Anteile hatten nach meinem Kenntnisstand Dresdner Bank und Commerzbank. Und die waren mit ihren nationalen Vorständen auch im Aufsichtsrat vertreten.

Wedemeier: Und die Bremer Landesbank war auch im Aufsichtsrat vertreten.

Scherf: Später nicht mehr. Ich hatte nur noch mit den beiden Banken zu tun.

Und trotz dieser Anteilsverteilung kommen Werftvertreter immer so rund um die Weihnachtszeit zu Ihnen und wollen Hilfe vom Bremer Senat.

Wedemeier: Das war schon zu Koschnicks Zeiten so. Das hat sich nie geändert.

Wie ging es Ihnen damit?

Wedemeier: Immer schlecht.

Und Henning Scherf sitzt damals als Senator im Sozialressort, muss um jeden Pfennig kämpfen, und dann werden die Millionen regelmäßig mit der Schubkarre vor dem Werfttor abgeladen.

Wedemeier: Ganz so war es nicht.

Scherf: Immer zwischen Weihnachten und Neujahr passierte das. Da finden ja normalerweise keine Senatssitzungen statt. Aber da kam Friedrich Hennemann für das Wirtschaftsressort und hat uns im Senat große Entwürfe und Bilder präsentiert. Und wir mussten überlegen: Ist das noch verantwortbar? Ist das belastbar genug? Wir haben dann versucht, uns aus einer alleinigen Verantwortung herauszuziehen. Wir haben gesagt: Wir machen das nur, wenn auch Banken dabei sind. Wir sind hier nicht die Reservebank. Wir müssen Anträge von Banken kriegen, und deren Anteile müssen dann qualifiziert ausgewiesen sein.

Wedemeier: Und das haben die auch gemacht.

Scherf: Ja, meines Wissens haben wir nie Geld direkt gegeben, sondern immer in Form von Bürgschaften und Ähnlichem. Wir sind ja von Brüssel kontrolliert worden. Wir durften keine Subventionen machen, die nicht wettbewerbskonform waren.

Wedemeier: Beim Unterweserkonzept, das nie endgültig zustande kam, war allerdings auch die Rede davon, dass wir mit bremischen Haushaltsmitteln einsteigen. Unsere Bedingung war: Das Konzept muss EU-konform sein. Ich war auch einmal in Brüssel deswegen und habe festgestellt, dass die genau hingucken, was wir hier machen. Übrigens haben die anderen norddeutschen Ministerpräsidenten auch sehr genau hingeschaut. Es gab einen Beschluss der norddeutschen Ministerpräsidenten – ein Tag, bevor ich zum Präsidenten des Senats 1985 gewählt worden bin – zum Abbau von 10 000 Werftarbeitsplätzen in Norddeutschland. Uns ging es um den Erhalt eines bedeutenden Teils an Industriearbeitsplätzen. Hans Koschnick hat mir einmal gesagt, Kaisen habe ihm beim damaligen Amtswechsel aufgetragen: Achte mir auf die Arbeiter und ihre Familien. Diese Erwartung hat Hans Koschnick später auch an mich weitergegeben.

Dann geht Friedrich Hennemann in die Spitze des Vulkan, der damals noch eine überschaubare Firma ist. Man würde denken: Jetzt hat Bremen mit seinem ehemaligen Spitzenbeamten doch beste Einflussmöglichkeiten auf die weitere Entwicklung. Und Hennemann geht Firmen kaufen, schmiedet einen Konzern. Wie haben Sie das beobachtet? War Ihnen wohl dabei, was er da gemacht hat?

Wedemeier: Wir hatten als Senat damals zwei Vertreter im Aufsichtsrat des Bremer Vulkan, die Senatoren Uwe Beckmeyer und Claus Grobecker. Für uns war klar, dass das eine zu große Aufgabe ist, selbst wenn man dabei seine eigene Verwaltung im Rücken hat. So kam es in unserer „Senatoren-Suppenrunde“ zum Beschluss: Wir als Senat gehen raus aus dem Vulkan-Aufsichtsrat. Unsere Anteile waren immer kleiner geworden, weil wir die Kapitalerhöhungen nicht mitgemacht hatten. Ich bin dann zu Jupp Hattig gegangen, dem damaligen Präses der Bremer Handelskammer, und habe ihn gebeten, zwei Persönlichkeiten aus der Bremer Wirtschaft zu benennen, die für den Anteilseigener Land Bremen in den Vulkan-Aufsichtsrat einzutreten bereit sind. Die Senatoren müssten da raus. Jupp Hattig nannte mir später zwei Namen: Herrn Dieter-Harald Berghöfer sen. vom Arzneimittelhersteller Roha und den Rechtsanwalt Joachim Theye von der äußerst renommierten Bremer Kanzlei Büsing, Müffelmann & Theye. Zwei sehr erfolgreiche Männer.

War das Vorsicht? Oder aus welchem Kalkül heraus haben Sie diesen Wechsel betrieben?

Wedemeier: Ich wollte da Sachverstand reinkriegen. Leute, die in ihren eigenen Unternehmen große Verantwortung haben. Leute, die auch eine Bilanz kritisch und im Detail lesen und verstehen können. Wenn da Schriftstücke zum Kauf einer Maschinenfabrik in Nordrhein-Westfalen vorgelegt werden, wollte ich Personen im Aufsichtsrat haben, die das beurteilen und einordnen können.

Aber Sie wollten diese Leute doch auch, um Friedrich Hennemann genauer auf die Finger zu schauen. Da war doch schon die Vorsicht da und die Frage: Was macht der Friedrich Hennemann da eigentlich?

Wedemeier: Sie sagen es.

Scherf: Hennemann ist doch nicht mehr zum Senat gekommen und hat uns gesagt, welche Pleitefirma er nun als nächstes aufkauft. Da hatten wir doch gar keine Aktien mehr drin. Das hat er alles als Vorstandvorsitzender gemacht. Wie er seinen Vorstand hinter sich gekriegt hat, weiß ich nicht. Auch nicht, wie er seinen Aufsichtsrat dahinter gekriegt hat. Klaus hat recht: Wir wollten, dass das ökonomisch betriebswirtschaftlich überprüft wird. Wir wollten nicht schlauer sein als die Unternehmer.

Aber es entsteht doch auch dieses Bild: Wir ziehen uns da jetzt als Politik so langsam raus und tun alles, damit dort alles nach klaren Kriterien kontrolliert wird. Aber Hennemann ist doch immer noch eigentlich Ihr Mann. Wann ist der Ihnen von der Leine gegangen?

Scherf: Das ging ruckzuck.

Wedemeier: Das hat wirklich nur wenige Monate gedauert. Er ist im Februar in den Vorstand gekommen, und im Oktober war er schon Vorstandsvorsitzender, ohne dass der Senat dazu gehört wurde.

Scherf: Zu mir hat er keine Leine gehabt. (wendet sich an Wedemeier) Ich weiß nicht, wie es zu dir war. Wenn überhaupt, hatte er eine zu Claus Grobecker.

Jetzt geht Friedrich Hennemann mit Kanzler Helmut Kohl auf Reisen, er kauft die Ostwerften. Er ist Bremer Manager des Jahres, was übrigens aus dem Internet so gut wie getilgt worden ist.

Wedemeier: Da haben wir ja immer eine glückliche Hand, was den Unternehmer des Jahres angeht.

Und es ist auch gefährlich, Schaffer zu werden.

Scherf: Stimmt, er war ja auch als Schaffer schon ausgeguckt. Aber das haben sie dann doch wieder abgebogen.

Der Christdemokrat Kohl und der Sozialdemokrat Hennemann scheinen sich jedenfalls gut zu verstehen, und Hennemann lässt sich als einziger deutscher Industriekapitän auf die heikle Rettung der Ostwerften ein.

Wedemeier: Ganz so war es ja nicht.

Hennemann beschreibt es so ähnlich.

Wedemeier: Er gibt vielleicht auch ein bisschen gerne an mit Kohl. Die Lage war so: Als die Ostwerften zum Verkauf standen, hat damals Hamburgs Erster Bürgermeister Henning Voscherau, nach Absprache mit mir, die Spitzen von Krupp, Thyssen und allen, die mit Werften zu tun hatten, in das Hamburger Rathaus eingeladen. Henning Voscherau und ich haben dann gemeinsam den Versuch unternommen, eine Gruppe aus Werfteignern zu bilden, welche die Ostwerften kauft. Die Idee war: Die westdeutschen Werften bilden eine gemeinsame Holding und kaufen als Konsortium die ostdeutschen Werften. Wir in Bremen wollten nicht, dass die Bremer Vulkan AG die Ostwerften allein kauft. Das Problem war: Die Herren von Krupp und Thyssen ließen Voscherau und mich kalt abblitzen und sagten, das kommt gar nicht infrage. Wir machen da nicht mit. Von uns keinen Pfennig für die Ostwerften. Das war Wasser auf die Mühlen von Friedrich Hennemann. Er machte dann allein das Angebot, ohne es mit uns abgestimmt zu haben. Ich habe dann mit der Treuhand-Präsidentin Birgit Breuel gesprochen und gesagt: Sie können dem Bremer Vulkan die Ostwerften nicht alleine geben. Ich fand das für Bremen nicht gut und zu risikoreich. Ich wollte, dass sie noch einmal den Versuch unternimmt, mehr Werften dafür zu gewinnen.

Lag der Fehler damals darin, dass der Vulkan als Konzern auch so groß wurde, dass Bremen alleine ihm nicht mehr helfen konnte?

Wedemeier: Ich sehe den Fehler eher darin, diese Maschinenfabrik in Nordrhein-Westfalen aufgekauft oder auch eine siechende­
SUAG-Kranbau GmbH gebildet zu haben. Hennemann hat eine Diversifizierung versucht, leider teilweise auf den falschen Feldern.
Scherf: Die Flender-Werft in Lübeck hat er gekauft. Die liegt in Lübeck genau gegenüber von dem Wohnort des damaligen Ministerpräsidenten Björn Engholm. Und da dachte er: Der guckt jeden Morgen aus seinem Fenster auf diese Werft. Die muss ich haben als Garantie dafür, dass mich die schleswig-holsteinische Regierung nicht alleine lässt. Unter solchen Gesichtspunkten hat er diesen Konzern zusammengekauft. Und bei den Banken habe ich diese Denke jetzt auch wieder erlebt: Wie werden wir so groß, dass die Politik uns nicht mehr gegen die Wand fahren lassen kann. So eine Denke hat Hennemann auch drauf gehabt.

Stichwort Banken. Die haben am Ende in Sachen Vulkan dann ja tatsächlich auch die Reißleine gezogen.

Wedemeier: Das haben sie. Noch Anfang 1994 in der Ampelregierung, mit Claus Jäger als Wirtschaftssenator und Volker Kröning und später Manfred Fluß als Finanzsenatoren, sollte das sogenannte Unterweserkonzept erstellt werden. Von uns sollten 70 Millionen D-Mark Steuergeld zur Verfügung gestellt werden. Aber wir haben als Wirtschaftskabinett ein Konzept der Bremer Vulkan AG nie dem Senat vorlegen können. Es erreichte nicht die erforderliche Tragfähigkeit als Testat der Treuarbeit. Diese sollte die Zahlen prüfen und kam erst nach anderthalb Jahren, als ich gerade an Henning Scherf übergeben hatte, zu dem Schluss, dass das „Unterweserkonzept mit einer insgesamt geringen Sicherheitsmarge tragfähig sein kann“ – nur „sein kann“! Anderthalb Jahre ist es Friedrich Hennemann nicht gelungen, ein tragfähiges Konzept abzuliefern. Das haben die Banken auch alles mitbekommen. Natürlich haben wir Hennemann begleitet, davon will ich mich nicht freisprechen. Wir haben mit den Betriebsräten einen guten Draht gehabt. Aber trotz dieser Begleitung durfte sich Hennemann nicht einbilden, dass er mit uns machen konnte, was er wollte. Und das hat er sich auch nicht eingebildet.

Nun gibt es auf diese Jahre aber auch die Sichtweise, dass Hennemann eine Werft zehn weitere Jahre am Leben erhalten hat, obwohl sie schon davor eigentlich tot war.

Wedemeier: Als ich kam, hatte die Werft nur 50 Prozent Auslastung und die anderen Werften, auch in Bremerhaven, hatten gar keine Auslastung oder Aufträge mehr. Deshalb haben wir den Schiffbau schon in den 80er-Jahren immer mit Bürgschaften begleiten müssen, die auch hin und wieder fällig wurden.

Nun sind wir im Jahr 1995 angekommen. Hennig Scherf tritt an, um fröhlich zu regieren, wie es Ihrem Naturell entspricht. Wenige Monate später im Februar 1996 stellt Friedrich Hennemanns Nachfolger Udo Wagner den Insolvenzantrag, und Ihnen fällt der Vulkan als Scherbenhaufen vor die Füße. Wie ging es Ihnen damals?

Scherf: Das war alles sehr schrill. Wir saßen in den Verhandlungen zum Koalitionsvertrag und alles war sehr öffentlich. Große Koalition war eigentlich nicht meine Wunschvorstellung, auch nicht die der SPD. Aber deshalb musste alles sehr nachvollziehbar sein. Während dieser Verhandlungen mit täglichen Pressekonferenzen hat Friedrich Hennemann eine Halbjahresbilanzpressekonferenz gemacht. Dort hat er gesagt, er habe noch eine halbe Milliarde Cash. Das hat mich damals überrascht – ich dachte nur: Dann ist das Problem nicht so groß, wie ich befürchtet hatte.

Und Sie haben einen Haken dran gemacht mit der Idee: Muss ich mich nicht drum kümmern?

Scherf: Haken nicht, aber ich habe es als gute Nachricht genommen. Wenige Tage später – ich war gerade gewählt – tauchte als einer der ersten unten im Rathaus Friedrich Hennemann auf.

Hennemann soll Ihnen damals eine Videokassette mit einem Imagefilm zum Werftkonzern in die Hand gedrückt haben. Stimmt das?

Scherf: Genau so etwas hat er gemacht. Er ist mit nichts Belastbarem gekommen, sondern hat mir seine Öffentlichkeitsarbeit vorgestellt. Und das hat mich sehr misstrauisch gemacht. Und dann hat er gesagt, er habe nur ein Problem: Den Geschäftsführer eines Pensionsfonds aus den USA, das sei sein Feind. Ich fragte dann: Ja aber, Friedrich, was soll ich denn machen. Ich bin nicht dein Geschäftspartner. Ich habe keine Kredite zu vergeben. Und dann habe ich, weil ich ganz misstrauisch geworden war, einen Freund bei der IG Metall in Hamburg angerufen.

Frank Teichmüller, zuständig für die Küste bei der Gewerkschaft.

Scherf: Ja, meinen Freund Frank. Der hat gesagt: Mit Hennemann alleine zu reden, hat keinen Sinn. Der erzählt dir das Blaue vom Himmel. Du musst dafür sorgen, dass mindestens ein anderer vom Vorstand dabei ist. Und das war dann beim nächsten Mal Günter Smidt, der Schiffbauchef im Vorstand. Und ich hatte gesagt, wir brauchen Papiere, die wir nachprüfen können.

Es ging um eine Hilfe von 300 Millionen D-Mark.

Scherf: Das hat er am Anfang nicht gesagt. Später erst. Ich habe 200 Millionen in Erinnerung. Und das hat er nicht präsentiert, das hat sich später erst entwickelt. Als ich im August in den Ferien bei Manfred Stolpe in Brandenburg war und Manfred uns dort zehn Tage sein Brandenburg zeigte, erreichte mich die Nachricht, dass Hennemann nicht mehr nur kein Cash mehr hat, sondern akute Liquiditätsprobleme.

Friedrich Hennemann sagt an dieser Stelle, er habe Sie gar nicht erreicht, sondern sei auf den kleinen Sparkassenvorstand Ulrich Nölle getroffen und hätte ja übrigens jederzeit Atlas Elektronik an die Börse bringen können.

Wedemeier: Das war ja jetzt Hennemanns Aussage im WESER-KURIER-Interview, er habe zu Henning Scherf ein gutes Verhältnis und Ulrich Nölle die alleinige Schuld gehabt.

Scherf: Das stimmt nicht. Ulrich Nölle wollte damit gar nichts zu tun haben. Der sagte: Ich bin jetzt gerade angefangen, und das sind alles Altlasten. Und das muss man auch verstehen. Der hatte sich vorher alles von außen angeguckt und sollte nun plötzlich schuld sein? Im Gegenteil: Nölle war als Finanzsenator und Christdemokrat sehr defensiv. Es hat mich positiv beeindruckt, dass er nicht Propaganda daraus gemacht hat. Er hätte ja sagen können, dass ist jetzt eure SPD-Pleite – und nun mal los. Und genauso Hartmut Perschau, der als CDU-Politiker aus Hamburg hierher als Wirtschaftssenator kam: Auch er hat wie Nölle besorgt gesagt: Wie kriegen wir das wieder unter Kontrolle?

Als junger Journalist habe ich mich damals gefragt, ob Sie als große Koalition mit den Christdemokraten an Ihrer Seite damals nicht die Chance vertan haben, zur CDU-geführten Bundesregierung zu gehen. Es war ja eine bundesdeutsche, ja sogar eine europäische Werftenkrise. Anderen Unternehmen ging es ähnlich. Und Korea und China hatten mit unglaublichen Subventionen ihre Werftenindustrie aus dem Boden gestampft. Die waren – das abgezogen – ja in der Produktion und der Qualität nicht besser. Warum konnte man keinen Pakt machen mit Helmut Kohl und Brüssel?

Scherf: Aber dafür braucht man doch eine Ausgangslage, die verhandlungsfähig ist. Das hat Klaus ja gerade erzählt. Wir können uns doch im Senat nur beschäftigen mit einer Sache, die von Fachleuten abgesegnet ist und die dazu auch noch EU-konform ist. Man kann doch nicht einfach zu seinen besten Freunden gehen und sagen: Ich weiß nicht weiter. Wenn geholfen werden soll, muss ein Konzept auf den Tisch, das belastbar ist. Und das hat Klaus nicht gekriegt und ich auch nicht. Tatsächlich waren die damals zahlungsunfähig, der Konkurs war nicht abzuwenden und sogar nötig, um den Kollegen Konkursausfallgeld und Ähnliches zahlen zu können. Hennemann war konkursreif, und mit einer konkursreifen Firma über Land zu gehen, funktioniert nicht. Der EU-Kommissar damals, ein sehr netter Belgier, Sozialist, sagte auch direkt zu mir: Ich muss euch davor bewahren, dass Ihr da Geld gebt.

Aber das ist die Ebene der EU-Kommissare, darüber gibt es Ministerversammlungen und Treffs der Regierungschefs. Und Kohl hatte mit Hennemann schließlich jemanden gefunden, der ihm in Sachen Ostwerften geholfen hatte.

Wedemeier: Helmut Kohl hat den Vulkan unterstützt, auch in Sachen Treuhand und der Sache mit den Ostwerften.

Und warum konnte man dann auf EU-Ebene nicht den Schritt weiter gehen zu einem Werftenrettungsprogramm mit vergleichbaren Subventionen wie denen in Korea und China?

Wedemeier: Auch dazu hätte es eines Konzeptes bedurft, und das hatten wir nicht, weil die Werften es nicht geliefert haben. Und Thyssen-Krupp war nur daran gelegen, die eigenen Werften aufzugeben und zu schließen. Und man kann nicht zum Bundeskanzler gehen und sagen: Mach es wie Korea. In Deutschland und der EU war es damals schon üblich, dass man so etwas mit Konzepten gemacht hat. Und die konnten wir nicht vorlegen.
Scherf: Ich erinnere mich an Hennemanns letzten beiden Aufträge, die Costa-Kreuzfahrtschiffe. Er hat die eingeworben und nur 50 Prozent der Kosten erwirtschaftet in der vagen Erwartung, dass die übrige Hälfte des Geldes von irgendwoher kommt. In so einer Geschäftslage kann ich nicht über Land gehen und sagen: Gebt mir mal Geld. Ich weiß noch, wie ich eine Verständigungssitzung in Bremerhaven gemacht habe mit Gerhard Schröder als dem Ministerpräsidenten aus Hannover. Henning Voscherau aus Hamburg ist erst gar nicht gekommen und hat seinen Koalitionspartner geschickt. Heide Simonis war für Schleswig-Holstein da und Harald Ringstorff, der damalige Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern. Wir haben alle gesagt: Das ist ein großes nationales Problem, wenn eine solche Großwerft notleidend wird. Und dann diese vielen Beteiligungsgesellschaften, die Hennemann über das ganze Land verteilt hat. Aber alle sagten wie Klaus jetzt hier auch: Wir brauchen ein Konzept und können uns hier nicht an die Klagemauer stellen und weinen. Wir müssen verantwortliche Beratung vorbereiten, und dafür braucht es eine verantwortungsbewusste Geschäftsleitung. Und ich weiß genau, wie ich damals zu den Banken gegangen bin und gesagt habe: Wir brauchen einen, der in diesem Konkurs die Geschäftsführung macht. Da kamen die nicht mit über. Es hat Monate gedauert, bis die Udo Wagner ausgeguckt hatten.

Wedemeier: Das waren sechs Monate und mehr. Und dann war es schon zu spät.

Scherf: Und in dieser Zeit gab es niemanden an Hennemanns Seite, der sich getraut hätte, mal die Initiative zu ergreifen oder Verantwortung zu übernehmen. Ich weiß noch, wie unser Freund Hans E.W. Hoffmann von STN Atlas Elektronik, der früher bei Erno war, unter Hennemann litt. Der machte noch Gewinne mit STN Atlas Elektronik im Konzern, aber die hat ihm Hennemann alle weggenommen.

Wedemeier: Zentrales Cash-Management nannte Hennemann das. So kam der auf die halbe Milliarde Cash, und da waren die EU-Gelder sicher schon drin.

Scherf: Ich fragte Hoffmann: Wie können Sie denn so was zulassen? Und der sagte nur: Hennemann ist doch mein Vorstandsvorsitzender, dann hätte ich doch zurücktreten müssen. Die anderen Geschäftsführer sagten alle: Wie hätten wir uns wehren können?

Aber auch Sie, Herr Dr. Scherf, stehen doch wieder vor den bekannten Rechnungen: 70 Millionen an Sozialhilfe mehr. Dann ist der gesamte Konzern im Insolvenzerlös sogar noch 1,7 Milliarden D-Mark wert. Also gab es immer noch Gründe für den Erhalt des Vulkan.

Scherf: Als es wirklich zur Abwicklung des Vulkan kam, haben wir mit der IG Metall eine Beschäftigungsgesellschaft für die Mitarbeiter gegründet und ganz fleißig neu angesiedelt und Leute in Firmen im Umfeld untergebracht. Lürssen hat das überdachte Dock und fast 400 Leute übernommen. Einige der Leute sind in die Türkei zurückgefahren. Viele wohnten in Niedersachsen, und wir waren für die im Fall der Schließung gar nicht für Sozialhilfe zuständig. Alle Beschäftigten eins zu eins als Sozialhilfeempfänger zu rechnen, stimmt in so einem Fall nie.

Wedemeier: Zehn Jahre zuvor gab es Möglichkeiten wie die Beschäftigungsgesellschaft noch nicht, und die 70 Millionen waren auch nicht eins zu eins gerechnet.

Scherf: Hennemann saß mal bei mir und sagte: Da werdet Ihr eine halbe Milliarde zahlen müssen, die haben alle viele Kinder. So kam der auf eine halbe Milliarde an Sozialkosten jährlich.

Aber das sind doch schon keine Gespräche mehr unter Freunden?

Scherf: Wir waren auch nie Freunde. Das hat in der Zeitung falsch gestanden. Wir waren in großer Distanz.

Wedemeier: Aber Hennemann selbst hat es so erzählt.

Scherf: Ich bin das letzte Mal in seinem Büro gewesen, hier am Domshof. Da bin ich mit Staatsrat Reinhard Hoffmann zusammen gewesen, und Hennemann hat mir wieder nur Propagandageschichten erzählt. Ich habe zu ihm gesagt: Das hat so überhaupt keinen Sinn. Wir verlieren hier Zeit, die ich für andere Dinge brauche. Und dann bin ich gegangen und habe gesagt: Ich komme wieder, wenn du etwas Belastbares vorlegen kannst. Dann habe ich ihn auf einer Demo in Bremerhaven gesehen, wo ein paar Werftleute ihn auch entdeckten und sagten: Da ist ja Hennemann. Dem haben wir das alles zu verdanken. Den wollen wir jetzt mal verhauen. Und ich sagte: Friedrich, hau hier sofort ab. Du wirst hier gleich verhauen. Das hatte er nicht drauf. Und das allerletzte Mal habe ich ihn auf einem Parteitag in Vegesack gesehen. Weißt du das noch, Klaus?

Wedemeier: Da hast du ihm richtig welche mitgegeben.

Scherf: Er wollte, dass sich der Landesparteitag mit seinem Thema befasst. Und ich bin zornig hingegangen und habe gesagt: Bewahre uns vor deinen Problemen. Such dir einen guten Anwalt und sorg dafür, dass du mit dieser Sache nicht in den Knast kommst. Das war es dann auch. Das war keine Freundschaft.

Wedemeier: Jeder, der es verfolgt hat, weiß, dass Scherf und Hennemann keine Zwillinge waren.

Aber denken wir heute doch die damalige Situation einmal neu vor dem Hintergrund, dass heute eine Genting-Group aus Hong Kong kommt, um die Bremerhavener Lloyd Werft zu kaufen.

Wedemeier: Eine Werft von damals sechs.

Der asiatische Konzern hat sich bereits weitere Schiffbaukapazitäten in ganz Deutschland gesichert. Da ist ein kleiner neuer Verbund entstanden. Und wir haben außerdem gelbe Hallen allerorten an der Küste, auf denen heute Lürssen draufsteht.

Scherf: Das ist ein vollkommen anderer Markt. AG Weser und Vulkan hatten sich lange Jahre auf den Großschiffbau spezialisiert und gehofft, dass sie in Serie günstig mit den asiatischen Werften mithalten könnten.

Wedemeier: Ich weiß, dass der Koschnick-Senat schon früh mehr als 20 Millionen D-Mark zur Verfügung gestellt hatte, um die AG Weser auf mittleren Schiffbau umzustellen. Und trotzdem hat es Krupp für nötig gefunden, die Werft einfach zu schließen. Da waren unsere 20 Millionen natürlich auch weg.

Aber heute stehen bei den angesprochenen aktuellen Schiffbauunternehmen wieder Aufträge mit Milliardenvolumen in den Büchern.

Scherf: Das ist ein völlig anderer Markt. Die Lloyd-Werft hat sich auf den Um- und Ausbau von Musikdampfern spezialisiert, Lürssen auf Superyachten – etwas vollkommen anderes. Darauf hätte man sich auf den Großschiffwerften damals nicht stützen können.

Aber der Vulkan hat 1981 in Vegesack schon die „Europa“ für Hapag Lloyd gebaut, ein Fünf-Sterne-Luxusschiff. Noch viel früher 1925 die „Berlin“ für den Norddeutschen Lloyd mit über 1100 Passagieren. Die konnten also mehr als nur Containerschiffe.

Wedemeier: Vielleicht wäre eine Umorientierung eine Möglichkeit gewesen. Aber dafür braucht es Vorschläge.

Scherf: Meine Erinnerung ist: Das war ein Fass ohne Boden. Je länger sich das hinzog, desto größer wurde das Loch. Die reelle Chance, es zu sanieren und rauszukommen aus einer rechtlich unerlaubten Dauersubvention, diese Möglichkeit hat es nach meiner Wahrnehmung nicht gegeben. Und ich war in Brüssel und überall und habe nirgendwo jemanden gefunden, der mir eine Fortführungsperspektive gezeigt hätte. Im Gegenteil. Es hieß oft: Seht zu, dass Ihr da irgendwie drüber hinweg kommt. Dass Ihr neue Anfänge macht. Geht couragiert damit um, was da auf dem Platz und in eurer Region möglich ist. Und das zu akzeptieren, ist uns beiden als Regierungschefs nicht leicht gefallen: Wir spürten beide den Erhalt von Industriearbeitsplätzen als unsere Verpflichtung. Und wir hatten die Borgward-Kritik in uns aus der Zeit, als wir junge Kerls waren: Da war der Konkurs mit der vollen Zahlung aller Verbindlichkeiten ausgegangen. Da war ein Unternehmen nicht vom Senat gerettet worden, und es war um 50 Millionen D-Mark gegangen. Ich dachte nur: Machst du das jetzt etwa auch? Aber das hier – das habe ich gespürt – war etwas ganz anderes. Da hatte ein Unternehmen in seiner Kostenstruktur und in seinem Markt keine Chance mehr.

Das Interview führte Volker Kölling.

Zu den Personen:

Zur Person

Klaus Wedemeier und Henning Scherf regierten Bremen in den letzten Jahren der Vulkan-Werft. Wedemeier, geboren 1944 in Hof an der Saale, war von 1985 bis 1995 Bürgermeister. Der gebürtige Bremer Scherf, Jahrgang 1938, folgte ihm nach und war bis 2005 im Amt. Die beiden SPD-Politiker blicken im WESER-KURIER zurück auf das Ende des Vulkan.
Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+